Guten Morgen, liebe Geschwister. Guten Morgen. Guten Morgen. Ich freue mich, dass ihr da seid. Ja. [gelächter] Jemand ist wieder aus dem Urlaub wieder gekommen. Ja, schön. Lasst uns beten, bevor ich predige. Herr Jesus, wir stehen vor dir und wir bitten dich, öffne unsere Herzen. Sprichst du selbst zu uns durch dein lebendiges Wort. Heiliger Geist, wir heißen dich willkommen. Komm und erfülle diese Raum mit deiner Gegenwart. Im Namen Jesu. Amen. Amen. Liebe Gemeinde, [räuspern] was denkt ihr jetzt an dieses Bild? So schön, oder? Ja. [gelächter] Die Öffnung der Augen eines Blinden war im Alten Testament ein besonderes Zeichen für die kommende Heilszeit. Die Propheten hatten angekündigt, dass Gott selbst kommen und Heil bringen würde. [husten][räuspern] Deshalb war die Heilung eines Blinden nicht einfach irgendein Wunder. Sie konnte als ein starkes Zeichen dafür verstanden werden, dass Gottes Heil anbricht und der von Gott gesandte Messias gekommen ist. Und nun heißt es in unserem Text, im Vorbeigehen sah Jesus einen Mann, der von Geburt an blind blind war. Aus menschlicher Sicht war eine Situation hoffnungslos. Er war von Geburt an blind. Nach dem damaligen medizinischen Wirklichkeit gab es für ihn keine Aussicht darauf, dass er eines Tages wiedersehen würde. Aber Jesus sieht ihn. Wenn wir unterwegs sind, richtet sich unser Blick auf ganz verschiedene Dinge. Manche achten auf die Autos oder auf die Häuser, andere auf Personen, Kleidung oder Schuhe. [gelächter] Unser Blick wird oft von dem angezogen, was uns interessiert. Als ich schwanger war, ich sehe immer schwangere Mädchen. [gelächter] Das so interessant. Nur viele, nur schwangere Frau ist unterwegs. [gelächter] Normalerweise ich sehe niemand. [japst] Aber auf dem richtete Jesus seinen Blick. Jesus sieht einen ganz bestimmten Menschen. Einen Menschen. Den andere vielleicht bewusst gemieden oder einfach übersehen haben. Doch Jesus sieht nicht achtlos an ihm vorbei. Jesus sieht ihn. Jesus nimmt ihn wahr. Jesus interessierte sich für ihn. Das ist bemerkenswert. Vielleicht gibt es auch in unserer Umgebung Menschen, die von anderen kaum wahrgenommen werden. Menschen, die übersehen. Ausgegrenzt oder einfach vergessen wurde. Vielleicht sehen wir sie jeden Tag. Aber wir schauen nicht wirklich hin. Jesus aber sieht. Darum möchte ich euch heute fragen. Wen oder was sehen wir? Worauf ist unsere Blick gerichtet? Die Jünger bemerkte, dass Jesus sich für diesen Mann interessierte. Und sie stellt ihm deshalb eine theologische Frage. Lafi. Wie kommt es, dass er blind geboren wurde? Hat er selbst gesündigt? Oder seine Eltern? Hinter dieser Frage standen die damalige Vorstellung. Das schwerste Leid oder eine Krankheit mit einer konkreten Sünde zusammenhängen müsse. Wenn jemand blind geworden wurde, muss es, so dachten sie, einen Schuldigen geben. Er selbst oder seine Eltern. Auch im Alten Testament finden wir diesen Gedanken, dass es Schuld Auswirkungen auf nachfolgende Generationen haben kann. In 2. Mose Kapitel 20 heißt es, ich lese vor: "Wer mich verachtet und beiseite stellt, bei dem verfolge ich die Schuld der Väter durch bis zur dritten und vierten Generation. Doch wer mich liebt und meine Gebote hält, dem schenke ich meine Gunst auf tausende Generationen hin." Die Bibel kennt tatsächlich Situationen, in denen menschliche Sünde konkrete Folgen hatte. Ein Beispiel dafür ist ein Kind, das aus der Beziehung zwischen David und Bathseba geworden wurde. Das Kind starb, weil David gesündigt hatte. Auch Jesus sagte in Johannes Kapitel 5, nachdem er einen Mann geheilt hatte, der schon 38 Jahre lang krank gewesen war: "Hör zu, du bist jetzt gesund. Sündige nicht mehr, damit dir nichts noch Schlimmes passiert." Wir müssen deshalb beides festhalten, Sünde kann Folgen haben, aber nicht jedes Leiden ist die Strafe für eine bestimmte Sünde. Genau das will zu uns im heutigen Predigttext deutlich. Die Jünger dachten, dieser Mann wurde blind geworden, also muss jemand gesündigt haben, entweder er selbst oder seine Eltern. Doch Jesus weiß diese einfach Schlussfolgerung zurück. Gott ist gerecht und hasst die Sünde. Aber zugleich freute er sich, wenn Menschen ihre Schuld bekennen, zu ihm zurückkommen. Er vergibt gerne. Doch genau durch das Blut des Christus schenke er allen vergeben, die ihre Schuld bekennen und dazu ihm umkehren. Wenn Krankheit oder Unglück in unserem Leben kommen, dürfen wir deshalb nicht vor schnell sagen, vor schnelle sagen, das ist die Strafe für eine bestimmte Sünde. Denn wer von uns könnte bestehen, wenn wir für jede einzelne Schuld sofort den vollen Preis bezahlen müssten? Darum dürfen wir auch über eine leidende Menschen nicht urteilen. Wir wissen nicht, warum jemand krank ist, warum eine Ehe bricht, warum ein Kind Schwierigkeiten hat oder warum jemand durch eine schwere Krise gehen muss. Unser Auftrag ist nicht, über andere zu richten, sondern Barmherzigkeit zu zeigen? Jesus sagt im Vers drei im heutigen Präzis Text. Es ist weder seine Schuld. Noch die seiner Eltern. Er ist blind, damit Gottes Macht an ihm sichtbar wird. Jesus lehnt hier die Vorstellung ab. Dass die Blindheit dieses Mannes eine persönliche Strafe für seine eigene Schuld oder die Schuld seiner Eltern sei. Stattdessen lenkt er den Blick auf Gottes Wirken. Das bedeutet nicht, dass jeder leiden automatisch etwas Gutes ist oder dass Gott jede Krankheit unmittelbar verursacht. Aber es bedeutet. Auch dort, wo wir keinen Sinn erkennen. Kann Gott. Wirken. Auch unsere Begrenzungen. Und schwere Situationen können zu einem Ort werden. An dem Gottes Wirken sichtbar wird. Glaube bedeutet deshalb auch. Unsere Lebenssituationen. Nicht nur aus unserer eigenen Perspektive zu betrachten. Wenn wir nur auf unsere Umstände schauen. Sehen wir vielleicht. Unglück. Verlust. Krankheit oder eine Sackgasse. Aber der Glaube fragt. Gott. Was möchtest du in dieser Situation tun? Nochmal. Gott. Was möchtest du in dieser Situation tun. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott auch aus schwierigen Situationen Gutes entstehen lassen kann. Paulus schreibt: Wir wissen oder wir wissen aber, dass Gott bei denen, die bei dem lieben, alles zum Guten zu mitwirken lässt. Also bei denen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hatte. Ihr Wichtiges ist, denen, die ihn lieben. Und Jesus sagte: "An ihm sollen die Werke Gottes offenbaren werden." Was für eine Veränderung. Der Mann, den anderen vielleicht nur als den Blinde kannte, wird für Jesus nicht zu für eine theologische Diskussion. Er wird zu einem Menschen, an dem Gottes Wirken sichtbar werden soll. Satan will uns in Verzweiflung stürzen und uns unterdrücken. Er möchte, dass wir immer wieder auf unsere Fehler, unsere Wunde und unsere Vergangenheit schauen und darin gefangen bleiben. Aber Gott möchte uns herausführen. Er schenkt Vergeben, neue Hoffnung und eine neue Perspektive. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gottes Vorziehung auch hinter schweren Weg nicht aufhört zu wirken. Wir verstehen nicht immer, warum etwas geschieht. Aber wir dürfen glauben, dass unsere Geschichte in Gottes Hände ist. Amen. Amen. [schnauben] Ich möchte euch dazu eine Frau vorstellen, namens Fanny Crosby. Bereits im Alter von sechs Wochen erblindet sie infolge einer Augenentzündung nach einer Erkältung. Auf den Rat eines angeblichen Arztes hin behandelt ihr ihre Eltern die Entzündung mit heißen Umschlägen. Sie verloren dadurch ihr Augenlicht. Sie wuchs trotz ihrer Blindheit in einer christlich geprägten Umgebung auf. Besonders ihre Mutter und der großen Güte halfen ihr, eine tiefe Beziehung zu Gott zu entwickeln. Schon als Kind lernte sie große Teile der Bibel auswendig. Sie hätte allen Grund gehabt, verbittert zu werden. Aber sie ließ sich nicht von ihrer Blindheit definieren, sondern von ihrem Glauben an Jesus prägen. Im Laufe ihres Lebens schrieb sie tausend geistliche Gedichte und Liedertexte. Viele ihrer Lieder werden bis heute in christlichen Gemeinden gesungen. Zum Beispiel, Herr, mein Heiland und mein Hirte. Vielleicht kennt ihr dieses alte Lied. Herr, mein Heiland und mein Hirte. So. Oder selig Wissen, Jesus ist mein. Diese englische Noten, die ist auf Deutsch seliges Wissen, Jesus ist mein. Vielleicht kennt ihr diese Lied, ja. Selig Wissen, Jesus ist mein, ja. Und Jesus, ziehe zum Kreuz mich, wo die Quelle fließet. Sie wurden auch nicht von ihrer Begrenzung befreit. Aber Gott wirkt durch ihre Leben trotz dieser Begrenzung. Darum können wir fragen, wollen wir nun fragen, warum ist sie blind geworden? Oder können wir auch erstaunende fragen, was hat Gott durch ihr Leben getan? Unzählige Menschen wurde durch ihre Lied ermutigt, getröstet und im Glauben gestärkt. Vielleicht gibt es auch in deinem Leben etwas, das sich wie eine Blindheit anfühlt. Eine Schmerzen, den anderen nicht verstehen. Eine Wund, die immer wieder aufbricht. Eine Begrenzung, mit der du schon immer lange leben musstest. Vielleicht ein Dorn im Fleisch. Ja, manchmal lässt Gott Schwierigkeit zu, um uns wach zu luthern und zur Umkehr zu führen. Deshalb dürfen wir unser Leben prüfen, gibt es etwas, was wir bekennen müssen? Gibt es Sünde, von der wir umkehren sollen? Dann lasst uns Buße tun und dazu Jesus kommen. Aber wenn wir unsere Schuld wirklich auch richtig bekannt haben, müssen wir nicht für immer unter dieser Schuld leben. Denn Gottes Wort sagte: Ich lese vor: Soweit der Osten vom Westen entfernt ist, soweit erschafft er unsere Schuld von uns weg. Wie sich ein Vater über Kinder erwärmt, so erwärmte sich Jahwe über jeden, der ihn respektvoll ehrte. Was Gott vergeben hatte, müssen wir nicht immer wieder selbst hervorholen und uns erneuert verurteilen. Vergebung bedeutet, die Vergangenheit darf ihren Griff über uns verlieren. Und deshalb dürfen wir mit Hoffnung nach vorne schauen. Wie bei dem Blinden kann auch in unserem und in deinem Leben etwas geschehen, durch das Gottes Wirken sichtbar wird und du seine und du seine Gegenwart erfährst, seine Charakter erkennst und seine Macht offenbar wird. Jesus macht etwas ungewöhnliches. Er spuckt auf die Erde und formt aus dem Speichel und die Erde einen Brei. Und strich ihn den Blinden auf die Augen. Dann sagte er zu ihm: Geh zum Teich und wasche dir das Gesicht. Der Blinde hätte viele Gründe gehabt, nicht zu gehen. Vielleicht hätte er fragen können, "Warum soll ich mich mit dieser Schlamm im Gesicht auf dem Weg machen? Warum gerade nach Siloach? Was soll das bringen?" Aber er geht. Wir wissen nicht genau, wie weit der Weg zum Teich Siloach war. Aber wir können uns vorstellen, für einen Blinden war dieser Weg nicht selbstverständlich. Er hört vielleicht das Tuscheln oder flüsternde Menschen um sich herum. Er hat den Brei auf den Augen und tastet sich Schritt für Schritt vorwärts. Was bewegt ihn dazu, dem Wort Jesu zu gehorchen? Wir wissen auch nicht genau, aber vielleicht war es die Worte Gottes, die Worte Jesu, die ihm etwas gaben, was er bisher kaum erfahren hatte, Hoffnung und der Liebe Jesu. Sein ganzes Leben lang hatte er vielleicht gehört, "Was ist die Schuld? Wer hat gesündigt? Warum ist er so?" Doch Jesus sprach ganz anders. Es ist weder seine Schuld, noch die seiner Eltern. An ihm sollen die Werke Gottes offenbar werden. Zum ersten Mal hörte dieser Mann vielleicht etwas über seine Zukunft. Jesus sah einen Menschen, an dem Gottes Wirken sichtbar werden sollte. Darum geht er. Wir müssen nicht die immer den ganzen Weg verstehen, bevor wir den ersten Schritt gehen. Wenn Jesus sagt: "Geh!" dann dürfen wir gehen. Auch wenn der Weg schwer ist, geh im Glauben. Geh im Vertrauen. Geh im Gehorsam gegenüber seinem Wort. Stelle dir nun diesen Mann vor. Vielleicht berührte er vorsichtig den Rand des Wassers. Sein Hände vielleicht zittern. Er wäscht sich das Gesicht. Und dann geschieht das Wunder. Plötzlich spürte er etwas völlig Neues. Licht. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte er die Welt mit seinen Augen wahrnehmen. Er sah erstmal das Wasser, Gräser, Blumen, Bäumen, Steine und der Himmel. Alles, was er bisher nur gehört und ertasteten hatte, dringte nun durch seine geöffnete Augen zu ihm. Blind ging er Teich hinunter. Doch, als er wieder heraufkam, konnte er sehen. Halleluja. Er lief und er sprang vor Freude. Vielleicht tanzte er sogar. Genau, das ist auch ein wunderschönes Bild für eine Begegnung mit Jesus. Wenn Jesus uns uns begegnet, soll unser Leben nicht einfach so bleiben, wie es war. Im weiteren Verlauf des Kapitels sehen wir, dass Jesus dem geheilten Mann später erneut begegnet und der ihn fragte: "Glaubst du an den Menschensohn?" "Glaubst du an den Menschensohn?" Als Jesus sich ihm offenbarte, rief der Geheilte: "Herr, ich glaube an dich. Ich glaube an dich." Und er warf sich vor Jesus nieder. Jetzt sehen wir, er hatte nicht nur körperliche das Augenlicht empfangen. Er hatte Jesus erkannt. Seine äußere Augen wurde geöffnet und schließlich auch seine geistlichen Augen. Ein neuer Tag ist dafür ihn angebrochen. Ich bete, dass Jesus heute für dich zu einem Siloah-Feld, dass du durch ihn neu siehst, neu hoffst und dann neu lebst. Die Botschaft von Siloah ist großer und bedeutungsvoll. Jesus sagt im Kapitel und mittelbarer vor unsere Predigttexte. Im Kapitel 8, ich bin das Licht der Welt. Wenn wir an die Schöpfung denken, hören wir gleich am Anfang das erste große Schöpfungswort Gottes. Es werde Licht. Wo Licht kommt, muss die Dunkelheit weichen. Das Problem des Blinde war, es fehlte ihm das Licht. Und der genauso ist es mit uns Menschen. Das eigentliche Problem des Menschen ist nicht fehlende Bildung, fehlendes Geld oder schwierigen Lebensumstände, sondern die Trennung von Gott. Wir brauchen Gottes Licht. Bevor wir Christen Christus erkennen, sind wir geistliche Blinde. Auch wenn das Licht Gottes in unserem Leben fällt, beginnt ein neues Leben, ein wirklich neues Leben, eine neue Schöpfung. Wir müssen nicht mehr für immer in unserer Vergangenheit leben. Unsere alte Wunden müssen nicht unser ganzes Leben bestimmen. Und der Schuld muss nicht mehr unsere Identität sein, denn in Christus beginnt Neues. Jesus ist stärker. Ja, Jesus stärker als unsere Vergangenheit. Und jetzt kommen wir zum Namen Siloah. Wisst ihr noch, was Siloah bedeutet? Wer weiß? Nochmal laut. Genau. Oh, jetzt seid klug. [gelächter] Gesandt, genau. Mhm. Der Teich Siloah wurde von Wasser der Gihonquelle gespeist, die sich außerhalb der Stadtmauer befand. König Hiskia ließ in Jerusalem einen Tunnel bauen, so. Durch den das Wasser der Gihonquelle in die Stadt geleitet wurde, um während einer möglichen Belagerung die Wasserversorgung zu sichern. Deshalb wird der Name Siloah als Gesandter interpretiert in Bezug auf die Verbindung zur Gihonquelle durch den Tunnel. Könnt ihr verstehen, ja? Mhm. Bei anderen Blinden, z.B. Bartimäus, heilte Jesus den Menschen unmittelbar dort, wo ihm begegnete. Aber hier schickte er den Blinden bewusst zum Teich Siloah, um sich dort zu waschen. Warum? Weil Jesus die besondere Bedeutung des Namens Siloah hervorheben wollte. Jesus ist der vom Vater gesandte Retter. Er ist gekommen, um geistliche blinde Menschen die Augen zu öffnen. Er ist nicht nur der Gesandte, er ist auch selbst der Schiloach-Teich, die Quelle lebendiges Wassers, durch die wir sehen, durch die wir geheilt und erleuchtet werden. Der Gesandte Gottes sendet den Blinden zum Teich Gesandte. Nochmal, der Gesandte Gottes, Jesus, sendet den Blinden zum Gesandte-Teich. Um die Menschen von ihrer Sünde zu erlösen, hat Gott seinen Sohn Jesus zu uns gesandt. Und um die Augen des Blinden zu öffnen, sandte Jesus ihn zum Teich Schiloach. Als der Mann den Brei von seinem Augen im Wasser von Schiloach abwusch, konnte er plötzlich sehen. Der Teich Schiloach steht symbolisch für Jesus selbst. Denn wer an Jesus glaubt, dessen Sünde werden durch seine kostbare Blut völlig reingewaschen, ganz und gar. Jesus schenkt neues Leben und öffnet unsere Augen, die für die Wahrheit Gottes. Ein neues Leben beginnt. Flüche, schuldige Gefühle, spöttische Worte und die Anklage des Feindes verlieren ihre Macht. Auch die verletztes Wort an andere Menschen müssen nicht lange wer wir sind. Denn unsere Identität liegt nicht in dem, was jemand andere über uns sagen, sondern darin, was Jesus über uns sagt. Du bist mein Kind. Das ist Rettung. Rettung von der Sünde, Rettung aus der Hoffnungslosigkeit, Rettung aus Süchten aller Art, Rettung aus Traurigkeit, Rettung aus Selbstmitleide, Rettung aus Kraftlosigkeit, Rettung aus der Anklage und der Verurteilung. Der Blinde wurde von Jesus gesandt. Und gerade darin zeigte uns Jesus etwas über die Haltung seiner Jüngern. Wer von Jesus empfängt, soll sich auch von Jesus senden lassen. Im Vers 4, wir müssen den Auftrag von dem, der mich gesandt hat, ausführen, solange es noch Tag ist. Es kommt die Nacht, in der niemand mehr wirken kann. Jesus lädt uns ein, mit ihm gemeinsam am Werke Gottes mitzuwirken. Menschen zu retten, die geistlich blinde sind. Solange es noch Tag ist. Das bedeutet, solange Jesus auf diese Erde war, war Zeit, Gottes Werke zu tun. Aber dieser Auftrag gilt auch uns heute. Gott, der Heilige Geist ist mit uns. Die Zeit, die Gott uns schenkt, ist eine Gelegenheit, Gottes Werke zu tun. Gott hat dich nicht zufällig an deine Arbeitsplatz gestellt, sondern mit einem Auftrag. Dein Beruf ist deine Berufung. Du darfst dort als jemand leben, dem Gott diese Aufgabe anvertraut hat, mit Liebe, mit Freude und mit dem Bewusstsein, Jesus hat mich hierher gesandt. Gott möchte, dass du für jemanden zum Schiloach wirst. Vielleicht denkst du, ich bin noch zu jung, ich bin schon zu alt, ich habe noch viel zu tun, ich muss etwas erledigen und so weiter. Aber kommt dir vielleicht gerade in den Sinn ein Gesicht? Dann ist es Gottes Reden. Die Zeit ist knapp. Es kommt die Nacht, in der niemand mehr wirken kann. Die Nacht weist auf auf das Ende der Zeit hin. Die Geschichte dieser Welt ist begrenzt. Es kommt der Tag, an dem Jesus wiederkommt. Darum haben wir noch Zeit, das Evangelium weiterzugeben. Jesus hat uns nicht gerettet, damit wir einfach stehen bleiben. Wir sind gerettet, die gesandt sind. Wir haben selbst die Liebe und der die Gnade Jesu erfahren und diese gute Nachrichten dürfen wir mit anderen teilen. Ich frage euch. Bist du nur ein geretteter? Oder bist du auch ein gesandter? Vielleicht denkst du. Ich weiß gar nicht, wie ich jemanden zum Glauben einladen soll. Aber manchmal beginnt Evangelisation ganz einfach. Mit einer Einladung. Du kannst einfach jemanden mitnehmen und sagen. Komm doch mit. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dabei bist. Wir haben in nächste Zeit sogar zwei wunderbare Möglichkeiten, Menschen einzuladen. Nächsten Sonntag findet der Gottesdienst bei Sommernachtskino statt. Kennt ihr alles schon um 11 Uhr. [gelächter] Und ab Oktober. Beginnt der Alpha Kurs. Im Flyer steht hinten. Gibt es in deinem Umfeld jemanden? Der schon lange nach Hoffnung sucht. Jemanden. Der einsam ist. Oder der Fragen über Gott hat. Deine Einladung kann ein kleiner Schritt sein, aber Gott kann daraus etwas Großes entstehen lassen. Er kann einen Menschen aus der Macht der Finsternis in sein Reich versetzen. Darum, lass uns als Gesandte leben. Warte nichts Unnötige. Verschiebe es nicht immer auf später. Sei für jemanden ein Schiloach. Ein Gesandter der Liebe Jesu. Liebe Geschwister, Jesus, der Gesandte Gottes, das Licht der Welt, ist gekommen, um uns die Augen zu öffnen. Ich wünsche mir, dass euch, dass auch uns allen die geistliche Augen öffnet werden und wir den Herrn sehen. Jesus, der das Licht ist. Jesus hat uns gerettet und nun, er sendet uns. Und vergiss nicht, auch ein Mensch, der äußerlich alles zu haben scheint, kann innerlich in völliger Finsternis leben. Sei du für ihn ein Schiloach. Ein Mensch, der Gesandte ist. Ein Mensch, durch den Gottes Liebe sichtbar wird. Ein Mensch, durch den jemand Jesus sehen kann. Willst du nicht ein solcher Menschen sein? Amen. Lasst uns beten. Herr Jesus Christus, wir danken dir. dass du uns siehst. Du kommst uns entgegen und du schenkst uns Hoffnung, Heilung und ein neues Leben. Danke, Herr, dass du uns aus der Finsternis gerettet und in das Licht geführt hast. Herr, öffne auch unsere Augen. Gib uns Mut, auf Jesus, auf andere Menschen zuzugehen. [schnauben] Schenke uns die richtigen Worte und die richtigen Gelegenheiten. Herr, wir wollen nicht nur gerettet sein, sondern auch Gesandte. Herr, sende uns. Mache unsere Augen offen, unsere Herzen und unsere Füße bereite, dorthin zu gehen, wohin du uns sendest. In deinem Namen beten wir. Amen. Amen. Ja.