Ja, guten Morgen, liebe Geschwister. Ich grüße euch im Namen unseres auferstandenen Herrn Jesus Christus. Ein tolles Lied, das wir gehört haben, indem es heißt: "Jeder Mensch braucht die unfehlbare Liebe, jeder Mensch braucht die Gnade." Und damit das auch passiert, braucht es sogenannte Missionare. Und in der Kinderkirche kam die Frage auf, was ist ein Missionar? Da hat der Jonathan mich kontaktiert und hat mich gefragt, ob ich da vielleicht ein zwei Worte darüber sagen kann, was ein Missionar ist und habe relativ schnell festgestellt, obwohl ich ein Missionar bin, äh es zu erklären ist doch nicht so leicht. Ja, also was ist ein Missionar? Ein Missionar ist ein Mensch, der Jesus liebt und anderen von Jesus erzählt, damit jeder Mensch von Jesus Christus erfährt, von dem, was er für uns getan hat. und dass sie ihm vertrauen können, dass sie ihn annehmen können als ihren persönlichen Retter und Thailand. Also ein Missionar bringt die gute Nachricht von Jesus zu anderen Menschen. Ein Missionar kann in ein anderes Land reisen nach Nordamerika, Südamerika, Asien, Afrika, Europa, Australien, Arktis, Antarktis. In jedes Kontinent, in jedem Kontinent braucht man Missionare. Aber ein Missionar muss nicht zwingend in ein anderes Land reisen. Jeder kann Missionar auch da sein, wo er ist. Es fängt schon beim Nachbarn an. Es fängt schon bei den Familienmitgliedern an. Und das sind nicht Worte, die die einfach aus meinem Munde kommen, sondern in der Bibel in Matthäus 28, die Verse 19 bis 20, das ist der große Missionsbefehl, denn Jesus seinen Jüngern, also auch uns gegeben hat. Da heißt es: "Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie und lehrt sie alles zu halten, was ich euch befohlen habe." Das heißt, Jesus Christus hat seine Jünger und somit auch uns hinausgesendet, hinzugehen und den Menschen von den Taten Jesu Christi zu erzählen. In einer anderen Bibelstelle Markus 16, Vers 15 heißt es: "Geeht hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung." Ja, der ganzen Schöpfung. Also, ein Missionar ist jemand, der die gute Nachricht von Jesus Christus zu anderen Menschen bringt. Ein Missionar ist nicht besser als ein anderer Christ. Ein Missionar ist genauso ein Sünder, aber ein Sünder, der die Vergebung Gottes bekommen hat und der es verstanden hat, dass die anderen Menschen auch die Vergebung Gottes brauchen. Und deswegen hat er nach seiner Berufung gesucht und hat seine Berufung in dem gefunden, dass er den anderen Menschen, die noch nicht die Vergebung Gottes bekommen haben, dass er diesen Menschen davon erzählt. Also, das ist so ungefähr die Definition von dem, was ein Missionar ist. Wie das dann in der Praxis aussieht, das sieht bei jedem Missionaren anders aus. Manche bauen Krankenhäuser, manche bauen Fußballfelder, äh manche machen Pferdehof, aber egal, was sie machen, sie verbinden es immer mit der Botschaft, nämlich mit der frohen Botschaft, nämlich, dass Jesus Christus für uns ans Kreuz gegangen ist, gestorben ist und wieder aufverstanden ist zur Vergebung unserer Sünden. Und das kann vielfältig aussehen. Und wie das bei uns aussieht, könnt ihr jetzt in der PowerPoint sehen, wie Rachel schon angekündigt hat. Wir sind 2021 nach Paraga gegangen als komplette Familie, damals mit drei Kindern, heute sind wir schon fünf. Und ähm kurz zu Paraguay Allgemeinin, ich weiß, viele haben schon gehört vor zwei Jahren. Ich wiederhol es noch mal, falls jemand damals nicht dabei war. Also, Paraguay liegt im Herz von Südamerika, ähm hat 7 Millionen Einwohner. Von den Temperaturen her im Norden wird es bis zu 55° heiß. Da stehen dann die Bauern draußen mit den Wasserschläuchen und spritzen die Kühe nass, damit die nicht sterben. Aber da, wo wir wohnen, also bisschen weiter südlicher, da wird es nur 45° heiß. Das kann man dann überleben mit Klimaanlagen. Gott sei Dank haben wir welche und ja, von den Sprachen her spricht man dort Spanisch und Guarani. Guarani, das ist die Einheimischen Sprache, die Indianersprache, die Indigenen Sprache, weil Paragua ist ein gemischtes Land, also bestehend aus Spaniern, aber auch bestehend aus Indianern, Indigenen und ähm von der Religion her sind die meisten katholisch, aber auch animistisch. Der Animismus, das ist der Glaube an die äh also der Glaube der Indigenen spricht, dass sie glauben, dass alles einen Geist hat, alles hat eine Seele. Der verstorbene Bruder wird jetzt reinkarnieren in diesem Tisch oder so. Ja, oder man betet dann den Tisch an, den Baum an, die Sonne an. Also Millionen von Göttern sozusagen. Das ist der Animismus und dieser vermischt sich oft gerne mit dem Katholizismus. Und da dagegen kämpfen wir an, nämlich dass es nur einen Gott gibt und das ist eben Jesus Christus. So, jetzt gucke ich mal, ob der hier funktioniert. Ah, nee, das ist die falsche Richtung. So. Ja, genau. Noch mal kurz zu uns. Unsere fünf Kinder. Lana 10 Jahre alt, Elia 8, Isak 6, Martha 4 und Elisa 2 Jahre alt. Und ich und meine Frau ca. 32 33. Das ist die Flagge von Paraguay. Also Isak ist 5. Ja, okay. Er ist noch nicht ganz sech. Ich wurde gerade korrigiert aus dem Publikum. Dauert noch einen Monat. Entschuldigung. Ähm, das ist die Flagge von Paraguay, nicht von Frankreich, auch nicht von Holland. Das ist die Paraguay Flagge. Paraguay ist eigentlich so ein unscheinbares Land. Kennt man eigentlich nicht bis auf dieses Jahr, nachdem sie Deutschland nach Hause geschickt hat. Leider [gelächter] so. Ja, ich merke gerade, das ist die falsche PowerPoint. Ähm ja, haben wir vielleicht kurz ein Lied oder so? Sorry, ich muss kurz noch mal den USB-Stick ist mir auch noch nicht passiert. Ah. [schnauben] So, das war alles Teil der Showeinlage. Das war alles geplant, um einfach zu zeigen, dass auch Missionare auch Fehler machen. Ja, also wir sind ganz normale Menschen, deswegen sorry. Ähm ja, es ist immer wieder äh schwierig, wenn man dann in neue Gemeinden geht oder in Gemeinden geht, in denen man schon mal war, so wie heute hier in unserer Gemeinde, ähm da den Anschluss zu finden. Deswegen habe ich verschiedene PowerPoints, einmal mit älteren Dateien, einmal mit neueren Dateien und euch möchte ich natürlich nicht die alten Dateien zeigen, sondern eben die neuen Dateien und das war eben eine alte PowerPoint, obwohl da 2026 stand. Ich weiß nicht, es muss irgendwie ein Fehler gewesen sein. Na ja, auf jeden Fall um den Bogen zu spannen zu der Arbeit, die wir bisher getan haben für die, die uns zum ersten Mal sehen und aber auch darüber zu berichten, was unsere neue Arbeit ist, weil wir haben ein ganz neues Projekt, worüber wir auch noch gar nicht in den Missionsbericht in den Rundbriefen geredet haben. Habe ich einmal äh kurz noch mal zusammengefasst alte Dateien. Ja, so zusammengefasste Arbeit in Limio, was wir allgemein machen. Also, wir machen Haus zu Hause Evangelisationen, wir machen Bibelstunde, also in der Gemeinde, die wir 2023 gründen gründen durften. Dann machen wir Nachhilfeunterricht von erste Klasse bis siebte Klasse, ähm Kinderevangelisationen, Kantine, Jugendstunde, Gottesdienst und ähm Gemeindebau physikalisch sowie Reparaturen und Hochzeit und Taufe. Und das ganze haben wir zusammengefasst in einem Video. Worte schöpfe ab. Durch den Geist Emfus in die Welt. Jesus mein Retter. Ja, ich glaube an [musik][singen] Gott, den Vater und dann Christus seinen Sohn, an den [singen][musik] Heiligen Geist der Wahrheit, an den dreieinen Gott. Ja, ich glaub an die [musik] Auferstehung, das Leben [singen] nach dem Tod. Ich glaube an deinen Namen, Jesus. mein richte und mein [musik][singen] Anwalt gekreuzigt unterleid Vergebung [musik] ist [singen] in dir. Du [musik] stiegst ins Reich der. Also die Taufe, die war in echt bisschen langsamer. [gelächter] Ja, also das war die zusammengefasste Arbeit in Limio. Das heißt nicht, dass wir das Gemeindebauprojekt in Limpio abgeschlossen haben, aber wir haben zusätzliche Projekte zu Limpio dazu bekommen. Und zwar haben wir noch das Familienleben. Zu den zusätzlichen Projekten komme ich gleich. Das Familienleben geht natürlich auch weiter, egal wie viele Projekte wir beruflich haben. Familienleben ist immer da. Da haben wir auch unsere Herausforderungen mit Haushalt und Schule und die Hitze. Äh Kriminalität. Paragua ist nicht das kriminellste Land, aber ist auf Platz 4 von Südamerika. ähm Tiere, Insekten, also Moskitos, äh Taranteln, äh Spinnen, Skorpione, Schlangen, Jaguare. Gut, in unserer Gegend hat nicht so Jaguare, aber im Norden schon eher. Ähm und natürlich Stromschläge und Stromausfälle ist kein stabiles Stromnetz, was Paraguay hat. Also, es kann da durchaus mal vorkommen, dass mal ein zwei Stunden am Tag der Strom wegfällt. Das ist dann noch angenehm gut. Da gehen wir dann ins Auto, machen da die Klimaanlage an oder fahren zu einer Tankstelle, die ein Stromgenerator hat. Ja. Ähm, wenn dann aber mal der Strom ein Tag lang ausfällt, da kannst du nicht ein ganz Tag lang bei der Tankstelle sein, ja, äh auch nicht im Auto, dann musst du halt alle zwei Stunden duschen, damit du die Hitze nicht so spürst. Ist auch schon vorgekommen, dass mehrere Tage der Strom wegfällt. Spätestens ab dem zweiten Tag, wenn kein Strom da ist, fällt auch das Wasser weg. Da ist es gut, wenn man dann so eine Regensisterne hat oder ein Pool hat oder so. Ja. Also, man lernt immer dazu und genauso mit den Stromschlägen, ähm wir haben keine dreiphasigen Leitungen, ja, keine Erdung. Das heißt, wenn du dann morgens barfuß zur Kaffeemaschine läufst und die irgendwo ein Edelstahlgriff hat die Kaffeemaschine und du berührst die, da kriegst du halt ein Stromschlag, sparst du dir ein Kaffee. Ja, also bist dann schon mal dadurch wach. Aber wir haben gelernt, wir haben mittlerweile schöne Plastikschlappen, ja, so richtig schön aus Gummi, die dann diese Erdung irgendwie bilden. Ich bin kein Elektriker, aber gewisse Dinge habe ich mittlerweile gelernt, ja, durchs Fühlen. Und äh ja, und so haben wir dann uns zurecht gefunden mit den Stromschlägen und Stromausfällen. Ja, jetzt zu den zusätzlichen Projekten, zu den neuen Projekten. Einmal die Indigenen Völker, die besuchen wir ja so ca. ein bis zweimal im Jahr unregelmäßig ist kein neues Projekt ist ein bestehendes Projekt. Da arbeiten wir zusammen mit Menoniten, die wirklich wiedergeborene Menoniten sind, die auch zu den Indianern gehen und dort denen das Evangelium predigen. Dort wird kein Spanisch gesprochen, dort wird ausschließlich Guarani gesprochen, die Indianersprache, die wir auch lernen durften mittlerweile und immer noch am Lernen sind. Nicht vergleichbar mit irgendeiner anderen Sprache, also auf die Denkensweise und alles ist anders. Und das neue Projekt Piketeque. Pikete Que ist ein Dorfname ähm und bedeutet ehemaliges Schild auf Gurani. Warum es so heißt ehemaliges Schild, weiß ich nicht. Dazu kommen wir aber gleich. Ja, die Indigenen, so könnt ihr sehen, so leben die. Das ist dann nicht im städtischen Bereich, das ist dann wirklich im Outback, da fährt man dann erstmal 2 d Stunden teilweise asphaltierte Straßen, teilweise sandige Straßen oder matschige Straßen, bis man dann einfach sieht, okay, da ist eine Menschenmenge und dann nähert man sich da an und da kann man jetzt nicht einfach sagen, du hör mal her, ich möchte jetzt was hier üb das Evangelium verzählen. Nee, da geht man hin, nähert sich vorsichtig an. In manchen Gemeinschaften bringt man auch eine Packung Nudeln mit oder Reis, also Friedensgeschenk sozusagen und da redet man nicht viel. Da da bringen die dann die Stühle, da setzt man sich erstmal hin und das ist ganz normal, dass man sich dann erstmal paar Minuten lang anschaut ohne was zu reden, bis nicht die Häuplingsfrau mit dem sogenannten Terere kommt. Das ist dieses einheimische Getränk, dieses Friedensgetränk. Früher war es die Friedenspfeife, heute ist es dieses Friedensgretränk. Und dann wird dann dies Friedensgretränk eingeschüttet und dann trinkt der Häuptling raus, dann die Häuptlingsfrau und dann die Häuptlingskinder und dann die die anderen aus der Gemeinschaft und zuletzt der Gast. Und wenn der Gast dieses Friedensgretränk angenommen hat, dann sind wir Freunde. Und wenn er das nicht angenommen hat, weiß ich noch nicht. Ist mir noch nicht passiert. will es auch nicht ausprobieren, aber ich habe schon Geschichten gehört. Ähm und dieses Friedensgetränk habe ich auch hinten dabei auf der Theke. Ähm da ist diese Jber, also dieses Teug, was die da reinschütten. Das könnt ihr gerne mal schnuppern und das wird dann in diesen Becher reingegeben und dann ist da dieser eine Strohhalm, der unten so ein Filter dran hat, damit die Stückchen nicht durchkommen. Sieb, der hat ein Sieb dran und dann wird er draus getrunken. So, spricht 20 Personen aus demselben Strohhalm. Und das ist auch ein Opfer, dass wir äh auf uns nehmen dürfen, um eben dann da danach, nachdem wir getrunken haben, das Evangelium zu verkündigen auf Korani. So, es ist nicht immer so, dass sie gleich ähm jemanden aufnehmen und mit dir das Getränk trinken. Ja, es gibt do mittlerweile welche, die total verschlossen leben, die wollen gar nicht mit jedes Getränk trinken. Also, die sind ja schon ganz für sich. Aber es gibt auch ganz moderne Indianer, die haben auch schon Motorrad, was sie aus der Stadt sich ja abgeluchst haben und ähm das dann benutzen, dann in die Stadt gehen und dort sich paar Dinge wieder mitnehmen und wieder zurück in ihre Gemeinschaft. Also so halbmoderne Indianer gibt es auch. Ja. So. Ähm jetzt zu Pikqu, wie das ganze angefangen hat. Ähm OCC Operation Christmas Child kennt man hier in Deutsch unter dem Namen Weihnachten im Schuhkarton, wo wir als Gemeinde, denke ich, auch schon mal mitgemacht haben. Ähm unsere Kartons, die die werden dann von uns gepackt aus erste Weltländer und die gehen dann in dritte Weltländer. Die Kartons, die in Deutschland gepackt werden, die gehen nach Rumänien und die Kartons, die in der USA gepackt werden, die gehen nach Paraguay und Südamerika. Und wir machen da jährlich eigentlich mit und benutzen das dann für Limpio, für unsere Gemeinde dort, um neue Kinder zu evangelisieren quasi und ihnen die Gott Gottesliebe näherzubringen durch diese Schuhkartons, durch diese Geschenke. Und dieses Jahr haben wir gesagt, wir möchten das nicht bei uns in der Gemeinde machen. Wir möchten irgendwo hinfahren, wo das Evangelium noch nicht angekommen ist, zusammen mit unserer Gemeinde. Also, wir haben es als ein ganzes Gemeindeprojekt entwickelt und haben gesagt, wir möchten das jetzt einfach mal machen. Und so sind wir dann an einen Ort gelangt, der Picette Quer heißt, wo das Evangelium noch nicht angekommen ist und waren dann in dieser Sackgassenstraße und haben dann dort in der Umgebung bisschen Flyer verteilt und haben dann gesagt, an dem dem Tag möchten wir eine Evangelisation machen, bitte komm vorbei. Und es waren dann 110 Kinder und 30 Erwachsene. Und wir haben dasselbe Programm, was wir mit unseren Kindern in Limpio machen, haben wir dort natürlich auch gemacht. Also, sprich unser ganzes Team sind ja alle schon eingeschult mit den ganzen Tänzen, Theaterstücken und haben einfach genau dasselbe dort gemacht. Und das sind dann diese Tänze mit Gesang oder wo der Ton jetzt fehlt, aber ist nicht schlimm. Ja, und dann gab es die Schuhkartons, die wurden dann ausgepackt. Dann haben die Kinder zum ersten Mal gebetet. Das sah bei den Kindern auf verschiedenster Weise aus. Die einen haben die Augen ganz stark zugekniffen, die anderen haben Hände gefaltet. Also, es war sehr interessant. Auch die Eltern haben das Evangelium äh zu hören bekommen und dann danach, also es war nicht so, dass wir dahingegangen sind und dann wieder äh nie wieder gekommen sind. Danach haben wir eine Jüngerschaftsschulung mit ihnen begonnen, eine ähm 12 Lektionen Jüngerschaftsschulung, also von Adam und Eva bis hin zur Taufe und äh Offenbarung 21. Und das natürlich auch altersgerecht in verschiedenen Gruppen. Da hat jeder Lehrer quasi eine Altersgruppe gehabt. Und hier noch mal das zusammenfassende Video von Pickette Quare. Vielleicht kann man da den Ton anmachen. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm. Genau. เฮ Cristo nos va a perdonar, dice la palabra diemo che accettarle come unico. Vale, vamos preparado. Ja, es ist sehr dunkel dort, weil wir hatten nur eine Steckdose. Also, wie gesagt, wir sind da hin und waren da in dieser Sackkassenstraße und dort haben wir einfach kein Gebäude, nichts. Es waren mehrere Fahrten von Limpio nach Picet Quad. Das ungefähr 25 Minuten mit meinem 12 Sitzer, den ich dort habe. Da habe ich dann 15 Personen reingepackt. Aufs Dach oben drauf noch 30, 40 Stühle und das ganze dann zwei, dreimal oder vielleicht auch viermal, bis wir dann nicht alles dort hatten und auch genauso wieder abgebaut. Und das ganze ähm hat sich so ungefähr in drei bis vier Wochen ereignet, also mit den ganzen Jüngerschaftsprogrammen von diesen 12 Lektionen. Das ganze Material haben wir auch von OCC bekommen für diese Jüngerschaftsschulung und ähm das Ganze war im April. Jetzt die Frage, wie geht es weiter mit Pickette Qu? Wir wollen dann nicht einfach nur diese Evangelisation gemacht haben, diese Jüngerschaftsschulen gemacht haben und dann nie wieder auftauchen, sondern wir möchten jetzt äh während ich hier bin, also Beziehungsaufbau weiterhin betreiben mit den Menschen dort vor Ort. Das macht dann unser Team jetzt äh ohne uns aktuell, bis wir nicht zurückkommen. Und dann muss ich euch jetzt bisschen kurz was erzählen über die rechtliche Lage. Ähm, es gibt in Paraguay Städte und Dörfer und dann gibt es Siedlungen. Und Siedlungen sind unter einem besonderen Gesetz, weil es gibt im Parag sehr viele Indigene und diese sind intellektuell nicht so gebildet, besuchen keine Schule und dene kannst du nichts von Gesetze erzählen, deswegen haben diese einen Sonderstatus und wenn die jetzt irgendwo hingehen auf ein offenes Feld und sich darauf hinsetzen und sagen, das ist jetzt meins, dann ist es den also ja, dann tut's halt dem Land leid, dass es eben dein Grundstück vielleicht ist. Ja, du bist rechtsmäßiger Besitzer vielleicht, ja, über paar Hektar und wenn dann aber ein Indigener sich drauf setzt, dann gehört es jetzt erstmal ihm, den kannst du mit Gericht und so kannst du ihn nicht vertreiben. Ja, der steht unter besonderen Schutz und das ist irgendwo auch gut so. Ähm, aber was nicht so gut daran ist, ist, dass die Paraguay, also die bisschen gebildeterin, die Schule haben, die die Auto haben, die Handy haben, ja, ähm dass die sich das z Nutze gemacht haben, dass die gesagt haben, hain Grundstück so erwirbt, dann erwerbe ich mir auch solche Grundstücke. Und gesetzlich ist es so, wenn man 20 Jahre erfolgreich auf einem Grundstück gesessen ist, sozusagen, ja, also irgendwas drauf gestellt hat oder irgendwie da gewesen ist, das Grundstück auch gepflegt hat, also nachweislich auch, ja, dann kriegst du nach 20 Jahren den Titel, also wirst du ins Grundbuch eingetragen, so ist es. Egal, ob schon ein anderer vorher das Grundstück gehört hat, das gehört danach dir. Und da machen sich halt viele Paraguayer das zu nutze und sagen: "Okay, ich mache jetzt auch 20 Jahre, danach habe ich das Grundstück verkauft und bin 60, 70 000 € reicher." So, und das ganze läuft folgendermaßen ab. der als erstes aufs Grundstück ankommt und es jetzt besetzt, den nennt man umgangssprachlich dort Präsident oder Präsidentin. Ja. Und wenn dann einer dazu kommt, dann ist es nicht so, dass sagt: "Nee, nee, das ist hier mein Grundstück". sondern sagt: "Ja, klar, komm, wir besetzen zusammen das Land, weil Ziel des Präsidenten ist es ähm die 20 Jahre zu verkürzen." Und das geht folgendermaßen, wenn er eine Gemeinschaft bildet, also eine Siedlung bildet aus 10.000 Personen mit einer Schule und einer geistlichen Institution. Also ist es Ziel dieses sogenannten Erstlings des Präsidenten, der das Land besetzt hat, mehrere Personen zusammenzutrommeln. Okay. Ähm und dann teilt man sich untereinander das Grundstück auf. Also der die Person, die da jetzt drauf kommt, die sagt, ich beanspruche 5 Hektar. Kommt die zweite Person und sagt, okay, ich möchte auch was haben. Sagt, okay, du kriegst von mir 500 und dann gehören dem 500 mad und die fangen dann drauf an zu bauen. Also so als ob es denen schon gehört. Und da kann man nichts dagegen machen. Und da, wo wir hingegangen sind, also PK, dort das ist eine Siedlung. Ja, also ist keine Stadt, kein Dorf und das ist eine Siedlung. Deswegen mussten wir die Präsidentin dort vor Ort fragen, dürfen wir diese Evangelisation machen? Und wenn sie nein sagt, dann müssen wir es akzeptieren, sonst kann sie die Polizei gegen uns rufen. Ja, obwohl das Land dene gar nicht gehört und uns aber auch nicht. Aber Gott sei Dank wurden wir da gut aufgenommen und unser Plan ist es da als Beziehungsaufbau weiterhin zu betreiben, denn sie haben schon 10 000 Einwohner ca. Sie haben schon eine Schule, aber sie haben keine geistliche Institution. Und unser Plan ist es, und da wissen wir nicht, ob es Gottes Plan ist, aber wir beten drum, dass wenn wir dann zurückkommen, Ende Oktober, da möchte ich dann auch bisschen warten bis Ende des Jahres und dann Anfang des Jahres möchte ich dann die Präsidentin ansprechen und sagen, hört mal her, er kennt uns jetzt schon, weil wir kommen alle zwei Wochen da zu euch. Ähm, wir möchten euch nichts Böses. Wir hätten gerne ein Stück Land. Also es ist unser gutes Recht als geistige Institution ein Stück Land zu beantragen. Ja, das sind dann ungefähr 300 bis 600 m², wo wir dann anfangen können, erstmal vier Säulen aufzustellen und vielleicht ein Blechdach, damit wir auch mal während Regenzeit äh die Kinder bewirten können und vielleicht dann irgendwann mal einen kleinen Schuppen drauf bauen können, wo wir unsere Stühle einlagern können, dass wir da nicht immer drei, vier Fahrten haben mit den ganzen Stühlen und und Personen. Ähm und vielleicht eines Tages entsteht auch eine Gemeinde daraus. Gott weiß es, wir wissen es nicht, wir planen es und wir legen es in Gottes Hände. Und deswegen ist das das aktuelle sozusagen zweite Gemeindebauprojekt, wo wir dann, wenn wir wieder zurückkommen, so Gott will, in zwei bis drei Jahren vielleicht auch berichten dürfen, was daraus entstanden ist. Vielleicht dürfen wir auch schon Zement gießen. Gott weiß es ja, dafür dürft ihr gerne beten. Ja, jetzt aktuell sind wir in Deutschland mit den Missionsberichten. Wir waren auch schon in Serbien und in Kroatien. haben Familie besucht, haben dort aber auch Missionsberichte ähm gemacht und jetzt Ende Oktober möchten wir nach Paraguay reisen. Dort warten dann vier bis fünf Teuflinge im Dezember auf uns und ja Evangelisation und Gemeindebau in Limio, also was ja als erstes drin hat, geht natürlich weiter auch jetzt aktuell. Wir haben Predigtplan erstellt, s dass die Sonntage auch gedeckt sind natürlich, ja, und Bibelstunden gedeckt sind und Kinderstunden gedeckt sind. Ähm, aber unser großes Ziel da ist es einen Pastor zu finden, der quasi dort bleibt mit der Gemeinde, sodass wir nicht parallel zwei Gemeinden großziehen müssen, sondern uns wirklich auf die neue Gemeinde, also PKE, fokussieren können. Ja, weil wir sonst auch doppelte Anzahl an Mitarbeiter bräuchten, was wir jetzt aktuell mittlerweile brauchen, aber wir sind da zuversichtlich, dass wir einen Pastor finden und dass wir dann dort quasi voll und ganz uns auf die neue Gemeinde Gemeindebau fokussieren können. Ja. Das Ganze funktioniert nicht aus eigenen Kräften. Das Ganze funktioniert nur durch Gottes Hilfe und durch eure Hilfe durch Gebet. Es heißt nicht umsonst in Thessaloniker 5 Vers 17: Betet ohne Unterlass. Ja, und da habe ich Gebetsanliegen mitgebracht, die blende ich gleich noch mal ein. Ähm, wir haben eine Facebook Seite, wo wir auch Videos posten, weil in den Rundbriefen da können wir nur Bilder und Text posten. In der auf der Facebookseite posten wir Videos. Da gibt's den QR-Code, den man scannen kann. Den muss man nicht jetzt scannen. Hinten hat's auch noch mal die Liste mit den QR-Codes. Mehr hat man gesagt, dass QR-Codes jetzt in Deutschland modern sind, deswegen habe ich gleich vier Stück. Ähm, dann habe ich ein QR-Code für Rundbrief erhalten. Muss man auch nicht scannen. Hinten hat ein QR-Code noch mal oder auch die Liste, wo man Name und E-Mailadresse einfügen kann und dann fügen wir euch in den Rundbrief ein. Äh SpendenQR-code muss man auch nicht scannen. Hinten hat ein Spendenformular, wobei hier die Gemeinde, ihr spendet ja auch schon, also Gewinnsaner liegen QR-Code, den muss man scannen, da gibt es keinerlei Möglichkeit. Wir haben eine WhatsApp-Gruppe, da kann man nur über den QR-Code quasi beitreten. Ähm, da posten wir auch Gebetsanliegen äh auf die schnelle. Also, es geht halt ganz schnell mit WhatsApp. Genau. Das war's ähm meinerseits. Da möchte ich schließende den Missionsbericht mit Hebräer 10, Vers 24, wo es heißt: "Lasst uns aufeinander achten und zu Liebe und zu guten Taten anspornen." Und das ist das, was wir heute machen möchten, machen wollten, euch zu Liebe und zu guten Taten ansporen. Genau. Und dann blende ich noch mal die Gebetslegen ein. Ja, vielen Dank für deinen Bericht, Sini. Und was wir machen wollen, ist für Sini beten. Äh die Kinder dürfen jetzt in den Kindergottesdienst und vielleicht bildet ihr dort eine kleine Gebetsrunde, wo ihr für Sini und seine Familie betet. Und ich finde schön, wenn wir einfach auch kurz kleine Gruppen bilden, weil es sind einige Gebetsanliegen. dreht euch einfach um, stellt euch zu vi zu fünf zusammen und betet für Sini, seine Familie, für die Arbeit im Paraguay, für die Gemeindegründung und ich mache dann den Abschluss von hier vorne. Ne. Und ich möchte dich bitten, dass du die Gemeinde mit einem Pastor ausrüstest, ähm dass die unterstützt wird und dort wirklich weiter Gemeindebau ähm passieren darf und sie dich erleben dürfen. Und ich bitte dich für diese neue Arbeit, dass äh ja du dort zeigst, was dein Plan auch ist, was dein Weg ist, ähm dass sie diese Siedlung äh erreichen dürfen, dass sie ein Stück Land bekommen. Du weißt, was alles die nächsten Schritte sind, um ja auch dich dort groß zu machen und dich zu verkünden. Und ja, wie schön wäre es in unseren Augen, dass wenn die geistliche Einrichtung dort ähm dein Haus ist und du dort groß wirst. Und das ist das, was wir denken und was auch Sini denkt. Und ich möchte dich bitten, dass ja du wirklich deutlich zeigst, ob es dein Plan ist und dort dann dein Segen drüber ausschüttest. Und ich bitte dich für die ganze Familie, dass du ähm sie immer wieder begleitest, dass sie wirklich erleben dürfen, wie du ihnen Kraft und Stärke gibst, wie du ihnen Geduld und Liebe schenkst und dass du ja ihnen das gibst, was sie täglich brauchen und dass du sie beschützt vor all dem, was schwierig ist, vor die Tieren, Moskitos, vor Krankheit, vor Hitze. ähm ja, dass du äh vor Stromschlägen und all das, was ähm Kriminalität, was sie in nie aufgezählt hast, dass du ähm sie schützt und dass sie auch in diesem Land äh gut aufwachsen dürfen. Danke für all das, was ähm die ganze Familie einbringt in dich im Paraguay. Dann möchte ich dich bitten, dass du sie dafür segnest. Danke, dass du unendlich viel hast und dass äh ja, sie begeistert sein dürfen von deiner Liebe und diese Begeisterung ähm ja, erhalte ihnen in ihren Herzen. Amen. Ja, also das nächste Mal, wenn ihr Schuhkartons packt, also für OCC, dann dürft ihr ruhig daran denken, welche eine Auswirkung so ein kleiner Schukkarton auch haben darf. Ja, also wir haben es oft gesehen, wenn wir diese Evangelisation gemacht haben bei uns in der Gemeinde, aber wenn dadurch jetzt wirklich, wenn das so der Auslöser war, dass dadurch dann nachher dort eine Gemeinde entstehen darf, dann wirklich ähm ja beim nächsten Mal Schuckarton packen. Denkt bewusst daran und betet auch dafür, dass Missionare so etwas auch dementsprechend dann nutzen dürfen. Ja, jetzt ähm zur Predigt. Also genau. Ich möchte euch zu Beginn zwei Fragen stellen und die dürft ihr gerne mit Handzeichen beantworten. Also Hand hoch bedeutet ja, Hand unten lassen bedeutet einfach nein. Habt ihr schon einmal etwas gehört oder gelesen von der Frucht des Geistes? So, es würde ich dann jetzt ungefähr mit 99% beantworten auf die schnelle mit meiner KI. [schnauben] Nein, Spaß. Ähm, okay, das habe ich auch so erwartet. Jetzt aber die zweite Frage. Habt ihr schon einmal etwas von der Frucht der Lippen gehört oder gelesen? Das sind ungefähr 1,7%. [schnauben] Vielleicht doch zwei. Na ja, deswegen möchten wir uns heute mit der Frucht der Lippen beschäftigen. Und dazu lade ich euch ein. Hebräer 13, die Verse 15 bis 16 mit mir zu lesen. Da heißt es in Hebräer 13 die Verse 15 bis 16. So lasst uns nun durch ihn Gott alle Zeit das Lobopfer darbringen. Das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht, denn solche Opfer gefallen Gott. Ja, hast du dich schon einmal gefragt, was du dem Herrn Jesus Christus geben kannst? Ich meine, im Vergleich zu all dem, was er für dich getan hat, er ist für dich ans Kreuz gegangen, hat sein Leben für dich gelassen. Aus Liebe gab er sein Leben für dich hin. Und was kannst du ihm jetzt zurückgeben? Und meine Predigt heute beinhaltet drei Punkte, nämlich einmal Punkt 1: Gibt es etwas, dass wir mit gleichem Wert zurückgeben können? Punkt 2: Was können wir Gott geben? Und Punkt 3, Gott loben mit Freude und Jubel oder mit Angst und Furcht? Ja, kommen wir zu Punkt 1. Gibt es etwas, dass wir mit gleichem Wert zurückgeben können? Und da muss die Antwort nein sein. Die Antwort ist nein. Es gibt nichts, was wir Gott zurückgeben können, das denselben Wert hätte wie das, was er für uns getan hat. Sprich, ein heiliges Leben, das die Sünde nicht kannte, wurde für uns gegeben. Und egal, was wir geben, wir können kein heiliges Leben geben, um es irgendwie wieder auszugleichen. Deshalb können wir die Gnade niemals ausgleichen, sondern nur dankbar annehmen. Und die Dankbarkeit für die empfangene Gnade führt uns automatisch dazu, Gott etwas zurückzugeben zu wollen. Nicht um etwas auszugleichen, sondern um unsere Dankbarkeit auszudrücken. Ich wiederhole noch mal, die Dankbarkeit für die empfangene Gnade führt uns automatisch dazu, Gott etwas zurückzugeben zu wollen. Nicht um etwas auszugleichen, sondern um unsere Dankbarkeit auszudrücken. So. sollte das sein. Punkt 2: Was können wir denn nun Gott geben? Wir wissen, dass ähm beten, Bibellesen, evangelisieren, Gutes tun, äh in die Gemeinde gehen, äh irgendwelche Projekte leiten, Flyer verteilen, den Nachbarn besuchen, dass das alles ähm gute Dinge sind, die sicherlich kein Dorn im Auge Gottes sind. Aber hier haben wir einen Vers, der uns ausdrücklich sagt, dass diese folgenden drei Opfer wohlgefällig sind. Und wir sind nach Epheser 5, Vers 10 dazu verpflichtet zu prüfen, was Gott wohlgefährlich ist. Also es ist jetzt nicht so, dass ich sage, okay, wir möchten jetzt mal anschauen, was Gott wohlgefährlich ist. Nein, Epheser 5, Vers 10 sagt: "Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist." Es sind ganz klare Aufforderung. Prüft es. Und dieser Vers von heute, unser Hauptvers Hebräer 13, die Verse 15 bis 16 beinhaltet gleich drei Dinge, die Gott wohlgefällig sind. Und wir haben im neuen Testament finden wir maximal 20 Verse, die darüber reden, was Gott wirklich wohlgefällig ist. Und wir beschäftigen uns heute mit diesen drei Sachen, die Gott wohlgefällig sind. Da wir sie alle in diesem einen Vers finden, Hebräer 13, die Verse 15 bis 16, da heißt es die drei Opfer, nämlich das erste Opfer, das Opfer des Lobes, also die Frucht der Lippen, das Opfer Gutes zu tun und das Opfer des Teilens. Und mit diesen drei Opfern möchten wir uns beschäftigen, um wirklich zu verstehen, warum es sich da handelt, weil diese drei Opfer sind Gott wohlgefällig, heißt es. Ja, das Opfer des Lobes, das Lobopfer, die Frucht der Lippen. Da müssen wir unterscheiden zwischen den zwei Formen des Lobes. Es gibt einmal das gesungene Lob und es gibt einmal das ausgesprochene Lob. Egal, ob gesungen oder ausgesprochen, Lob oder Lobpreis ist der Ausdruck von Ehre, Herrlichkeit und ähm Anerkennung gegenüber Gott für das, was er ist, für das, wer ist, heilig, gut, mächtig, treu und voller Liebe. Also das ausgesprochene Lob sind dann so Dinge, die wir manchmal im Alltag eben sagen. Wenn wir ein Zeugnis hören, sagen wir: "Ja, Ehre sei Gott oder" oder "mt ist gut, heilig ist der Herr oder "Halleluja oder Gott sei Dank, lobt den Herrn." Das ist das ausgesprochene Lob, dass wir täglich machen. Das gesungene Lob sind dann eben diese Lieder, die wir in der Gemeinde singen oder auch zu Hause singen oder vielleicht auch im Hauskreis singen. Ja, und bei diesen Liedern da muss man eben halt auch unterscheiden, weil nicht jedes christliche Lied hat denselben Schwerpunkt. Manche Lieder sind stark auf Gott ausgerichtet, andere mehr auf die Gefühle und Erfahrungen des Menschen. Er spricht allgemein nichts dagegen, aber man unterscheidet dann zwischen Gott loben und sich selbst erbauen. Eine hilfreiche Frage ist, spricht das Lied hauptsächlich darüber, wer Gott ist, oder dreht es sich hauptsächlich um den Menschen? Egal wie, wenn wir zum Text zurückkommen, so heißt es: "Lob Opfer". Aber wie kann Lowpreis ein Opfer sein? Also für mich ist ja Opfer das Wort Opfer immer mit irgendwas Negativen behaftet und in der Bibel genauso Opfer kostet etwas. Und wenn ich mich doch gut fühle, Gott lobe, singe und tanze, dann kostet es mich ja relativ wenig. Also dann tue ich es doch gerne. Es macht ja Spaß. Wo ist da das Opfer? Gott ein Lobopfer bringen, heißt es. Ein Opfer beginnt dort, wo ich etwas tue, obwohl ich es eigentlich gar nicht tun möchte. Nochmals, ein Opfer beginnt dort, wo ich etwas tue, obwohl ich es eigentlich gar nicht tun möchte. Abraham wollte seinen Sohn nicht opfern, entschied sich aber seinen Sohn zu opfern aus Gehorsam. Letztendlich hat Gott Gott sei Dank eingegriffen, aber es war ein Opfer, das er erbracht hat, ein inneres Opfer, Gott gehorsam zu sein und trotzdem diesen Weg zu gehen, hoch hinauf auf den Berg, um dort höchstwahrscheinlich seinen Sohn zu opfern, was er dann Gott se nicht tun musste. Ja. Und jetzt Lob Opfer. Also, wo könnte ich Gott loben, wo ich es eigentlich gar nicht tun möchte, weil es ist ja ein Lobopfer. Lobpreis wird dann zum Opfer, wenn wir gerade in schwierigen Zeiten loben. Dann sind wir in Situationen, wo wir eigentlich Gott gar nicht loben möchten, weil dann schnell der Ankleger kommt und sagt: "Ja, hätte ich nicht gesündigt, wäre das nicht passiert." oder jetzt brauche ich auch nicht mehr Gott loben. Jetzt ist die die schon am dampfen. Ja, so versteht was ich meine. So, das ist so das erste, was uns einfällt. Aber genau in solchen Situationen Gott zu loben, das ist die Frucht der Lippen. Wenn wir traurig sind, wenn wir wütend sind, wenn wir verfolgt werden oder wenn wir versucht sind zu klagen oder zu fluchen, dann Gott zu loben, dann ist es ein Lob, das aus uns herauskommt, dass wir eigentlich aus unserer menschlichen Situation, aus dem menschlichen Sein heraus nicht tun möchten. Aber wir bringen dieses Opfer, überwinden diesen inneren Schweinehund und sagen: "Nein, ich werde es nicht fluchen. Ich werde es Gott dafür loben für diese Situation, die er zugelassen hat. Und wir wissen doch, wie es ist. Wenn etwas nicht gut läuft oder wir uns aufregen, da sagen wir schnell Dinge wie Scheibenkleister. Ihr wisst alle, woran ich eigentlich gedacht habe. Und das ist das, was ja was die Kinder schon in der Schule lernen. Ja, man hört es, man wendet es an, man wächst und man wendet es weiterhin an. Ja, was kommt aus meinem Mund hervor, wenn Druck auf mein Leben kommt? Lob oder Klage? die Frucht der Lippen oder der Fluch der Lippen. Psalm 103 sagt: "Lobe den Herrn, meine Seele." Das ist zu lesen aus einer Art Befehlsform. Das heißt, da spricht der Mensch zu seiner Seele. Lobe den Herrn, meine Seele. Das ist ein Befehl an die Seele. Auch wenn du jetzt gerade Keuscht hast, wenn du jetzt gerade nicht kannst, lobe den Herrn. Lobe den Herrn, meine Seele. Ein Befehl an die Seele. Ja, lobe den Herrn, meine Seele. Das diese Aussage kann uns helfen, Gott in schwierigen Zeiten auch zu loben. Wenn wir gar nicht wissen, wie wir jetzt Gott in dieser Situation Gott loben sollen, ja, dann fang an mit Lobe den Herrn, meine Seele. Und dieser Befehl an die Seele, der wird wirksam werden. Es ist Gottes heiliges Wort und es kommt nicht leer zurück. Es arbeitet. Es arbeitet an unserer Seele, es arbeitet an unserem Geist und dann beginnen wir Gott zu loben. Ja, also gerade auch dann, wenn wir in Situation sind, wo wir eigentlich alles und jeden in der Welt verfluchen wollen. Und da kann ich euch ein Zeugnis erzählen. Ich habe diese Predigt ungefähr so ähnlich auch schon in Parague gepredigt, aber auf Spanisch. Ähm und das war am 25.6. 26. Mai dieses Jahres paar Tage bevor wir nach Deutschland reisen sollten. Am 28. Mai sind wir hier hergereist und wir haben ein Auto und ähm ich will nicht, dass der da rumsteht, mein Wagen, weil durch die hohe Luftfeuchtigkeit rostet ja alles weg, wenn der Wagen sich nicht bewegt, wenn er nicht mal heiß wird oder mal kalt wird und so. Das heißt, wenn Wagen dort stehen bleibt, der rostet halt einfach weg und geht komplett kaputt. Das heißt, er muss mindestens einmal täglich gefahren werden. Und deswegen habe ich zu einem Glaubensruder gesagt, du hör mal her, du kannst den Wagen benutzen, aber guck, dass du ihn verkaufst, weil wir würden gerne einen anderen Wagen auch kaufen. Und dann fragt der Bruder mich: "Ja, ähm, sag mal, was sind so die Mängel?", weil letztendlich steht er ja vom Kunden am Ende mit seinem Gesicht und nicht ich. Und ich weiß, dass mein Wagen keine Mängel hat und habe ich gesagt, der Wagen ist tippi toppi. So ähm kannst du so verkaufen. Und das war am Telefon und dann lege ich auf und es war zwei Tage vor Abflug und da lege ich auf und dann gibt's diese diese Geschwindigkeitsbegrenzer auf dem Boden. Das sind so kleine Hubbel. Ja, kennt man vielleicht aus dem Urlaub so Italien, Spanien, da gibt's die auch. Ja, so asphaltierte Hubbel und da muss man halt langsamer drüber fahren und da fahre ich so wie immer langsam drüber und beim Aufsitzen auf dem Boden höre ich so ein Geräusch so Metall auf Metall, so klack klack, also wirklich Metall auf Metall. Ich dachte Scheibenkleister, ja äh ich habe gerade eben gesagt, der Wagen ist Tippi toppi und jetzt fällt er ja auseinander. Wie stehe ich denn nachher vom Bruder und wie steht er nachher vom Kunden? Und ich habe jetzt auch keine Zeit jetzt hier den Wagen die Werkstatt zu bringen in zwei Tagen repariert kriegen. Das geht in Paray sowieso nicht. Ähm, was mache ich jetzt? Ja, und dann dachte ich, okay, vielleicht hast du nur eingebildet, ja, fahre ich weiter über den nächsten Hobbel und wieder Metall auf Metall. Dachte ich, okay, jetzt habe ich Motor ausgemacht und habe mich an meine eigenen Predig erinnert und dachte, okay, ist eine Scheibenkleister Situation. Äh, jetzt wollen wir Gott loben. Ja, und dann habe ich gesagt, gelobt sei der Name, Herr Jesus Christus, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich danke dir für diese Situation, die du jetzt geschenkt hast, weil ich jetzt schon weiß, dass du nachher dadurch verherrlicht werden wirst, weil du Lösung schenken wirst und ich dich daher im Nachhinein sogar auch noch mal loben werde. Ich danke dir dafür. Das war das, was ich so gedacht habe. Jetzt lobe ich ihn mal so. Und da bin ich ausgestiegen und habe geguckt, ob die Räder noch dran sind. Nee, wirklich. Also habe an den Rädern gewackelt. Ja, weil das war wirklich Metall auf Metall. Also es war laut. Also, ich habe auch Musik gehört, hab trotzdem gehört. Ja. Und da habe ich geguckt, alles okay, mach die Motorhaube auf. Ähm guck, auch alles in Ordnung. Also sitzt alles ungefähr, wo es sitzen soll und Motorhaube zugemacht und dachte mir, ja, gut, jetzt kann ich ja nicht mitten auf der Straße stehen bleiben. Jetzt fährst mal nach Hause. Ja, und dann fahre ich los und das Geräusch ist halt nicht mehr da und da fahre ich wieder über so ein Hubbel. Das Geräusch ist nicht da. Jetzt fahre ich mal schneller über den Hubbel. Ja, jetzt bin ich richtig schnell über den Hubbel geflogen. Bin mal kurz mal so geflogen. Ja. Das Geräusch ist einfach nicht mehr da. Ich dachte so, Halleluja. Gott hat Gebete erhört, hat mich durch diese Prüfung gehen lassen, um zu gucken, ob ich auch wirklich das selber mache, was ich predige, ne? Ähm, das habe ich getan und dann war das Geräusch weg und jetzt stellt euch mal vor, ich bin trotzdem nicht nach Hause gefahren, ich bin zum Mechaniker gefahren, weil ich dachte, es kann ja irgendwo trotzdem nicht sein, also kleingläubig, ja, bin dann zum Mechaniker hin, hab ih das erklärt, das war so Metall auf Metall und so und dann guckt er so und sagt er, ah, setz dich mal rein in den Wagen und ich erzeuge jetzt dieses Geräusch und du sagst mir, ob es dieses Geräusch war und dann macht er und es war wieder Metall auf Metall. Dieses Geräusch war einfach wieder da. Und dann sagt er, komm mal raus, ich zeig dir, was es ist. Und es war jetzt kommt die die wissenschaftliche Erklärung, aber ich weiß, dass es Gott war, der das gelöst hat. Die wissenschaftliche Erklärung ist, da ist ja bei der Motorhaube dieses kleine Füßlein, was man da so einhängen muss, damit die Motorhaube steht und dieses Füßlein war nicht richtig in der Halterung drin und somit war das während dem Fahren war das locker lose und bei jedem Hubbel hat es halt mal gegen die Motorhaube geschlagen oder gegen irgendwas anderes geschlagen und als ich dann nach dem beten raus bin aus Gewohnheit Motorhaube aufgemacht und schnell eingehängt, ja, war es an der richtigen Position ohne es zu merken und und dann beim Zumachen wieder richtig eingehängt und zugemacht die Motorhaube. Ja, das ist die wissenschaftliche Erklärung, aber ich weiß, dass Gott diese Situation genutzt hat, damit ich auch da im Glauben wachsen darf und es heute als Erzeugnis auch wieder weitergeben darf. So, also Gott gerade in schwierigen Zeiten loben, anstatt Scheibenkleister zu sagen, sagen wir gelobt sei der Name von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ja, David und Hiob taten das auch gerade in schwierigen Zeiten, also David in Verfolgung. Ja, dabei entstanden ja die meisten Psalmen, ja, Lobgesang und manche Psalmen fangen mit jammern und Klagen an und ach wann oh Herr und dies das und siehst du nicht, wie ich leide? Und letztendlich enden dann so gut wie alle Psalmen, außer Psalm 88 mit Lob. Das heißt, da kommt dieses jammern und klagen und dann am Ende besinnt er sich und sagt: "Ach, gelobt sei der Name von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und Hob genauso nachdem er viel verloren hatte, Besitztümer, Kinder, plötzlich alles weg. Und was sagt er dann in Hiob 1 Vers 21? Da heißt es: "Und er sprach: "Nackt bin ich aus dem Leib meiner Mutter gekommen, nackt werde ich wieder dahingehen. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gelobt." Das muss man sich vorstellen, es ist so leicht gelesen, aber jetzt stell dir mal vor, du verlierst hier Familie, Besitztümer, äh Haus, Hof, Rinder, Schafe, Kamäele, was er alles gehabt hat. Ja, und es war nicht gerade wenig. Ja. Du kommst erstmal ins ins Zweifeln, ins Grübeln. Ja. Äh, aber nein, gelobt, der Name des Herrn sei gelobt, heißt es. Paulus und Silas ähm Apostelgeschichte 16 taten das auch. Ja, die sind dadurch, dass sie das Evangelium verkündigt haben, sind sie in Gefangenschaft geraten, wurden blutig geschlagen, ausgepecht. Aussichtslose Situation, Mission zu Ende würde man eigentlich sagen. Der der normal der normale Mensch würde sagen, ja, die Mission ist jetzt zu Ende. Ich werde jetzt hier im Gefängnis sterben. Und was machen sie mitten in der Nacht? So ja äh nicht geschminkt, sondern blutig geschlagen. Ja, mit Blut überschrömt. Loben sie den Herrn Jesus Christus. Sie stimmen ein Lied ein, ein Lobeslied ein. Ja. Und was war die Folge? Kerkermeister und seine Familie haben sich bekehrt. Ja, oft sind wir in Situationen, die wir nicht mögen und beten: Herr, ändere du meine Situation. Dabei hat Gott zugelassen, dass wir in diese Situation hineinkommen, damit wir uns ändern. Nicht die Situation soll sich ändern, sondern wir sollen uns ändern. Denk mal darüber nach. [schnauben] Und in der Zukunft, da werden wir Gott in seiner Gegenwart loben, ohne Leid und Schmerz. Doch heute in dieser Welt voller Leid, voller Schmerz, da kann Lobpreis ein echtes Opfer sein. Also im Himmel werden wir Gott loben, aber da wird es kein Lobpreis Opfer sein, sondern da wird es vollautomatisch sein, weil wir erfüllt sind mit der Herrlichkeit Gottes. Ja, aber hier auf der Erde voller Leid und Kummer und Trauer, ja, dürfen wir dieses Lobpreis zum Opfer machen. Also auch in schwierigen Situationen die Frucht der Lippen hervorbringen. Ja, und das ist ein besonderes Privileg, es Gott zu beweisen, zu zeigen, hey, ich habe es verstanden, was die Fruchtelippen sind. Ich möchte sie hervorbringen, auch in schwierigen Situationen. Ja, also die Bibel spricht von Frucht der Lippen. Nicht nur der Geist bringt die Frucht hervor, sondern auch die Lippen. Ja, und das kennen wir aus Matthäus 12, Vers 34, wo es heißt: "Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund." Das heißt, um die Frucht der Lippen hervorzubringen, muss erstmal das Herz auch voll sein mit Lob. Ja, und dazu müssen wir die Bibel lesen. Und in unserem Hauptvers da heißt es, da steht ähm Gott alle Zeit das Lobopfer bringen. Ja, und da möchte ich betonen auf alle Zeit. Alle Zeit bezieht sich im Auto, bei der Arbeit, im Krankenhaus, in Schwierigkeiten, in jeder Situation, alle Zeit. So lasst uns nun durch ihn Gott alle Zeit das Loberbringen. Und jetzt möchte ich einen anderen Punkt betonen. So lass uns nun durch ihn Gott alle Zeit das Lobopfer darbringen. Durch ihn. Das ist der eigentliche Teil oder der wichtigste Teil des Verses. Ja, lass uns nun durch ihn Gott alle Zeit das Lobofer darabringen. Warum ist das so wichtig? Weil wir kommen nicht durch unsere Frömigkeit zu Gott, sondern wir kommen nur durch Jesus Christus zu Gott. Die Heiden, die bringen auch eine sogenannte Frucht der Lippen hervor. Die sagen auch Gott sei Dank, aber die meinen das nicht so. Die meinen das nicht so. Wir aber, wenn wir Gott sei Dank sagen, dann meinen wir das auch so. Deswegen heißt es ihr hier durch ihn, also durch Jesus Christus, wir die wir Jesus Christus haben, sollen durch ihn die Frucht der Lippen hervorbringen, Gott loben, weil die Welt, die tut es sowieso ab und zu. Ja, hat Gott sei Dank. Ja, also unser Gott sei Dank muss anders sein wie den Gott sei Dank. Deswegen heißt es ihr durch ihn. Ja, also man könnte sagen, nicht unser Lob macht uns annehmbar vor Gott, sondern Jesus macht uns annehmbar vor Gott. Deswegen kommt dieses Lob von den Heiden nicht wirklich bei Gott an, wenn sie nicht Jesus Christus haben. Ja, und mit Jesus Christus, durch ihn, erst dann wird unser Lobopfer wirklich wohlgefällig. Ja. Ja. Und dann haben wir noch zwei weitere Opfer, die bisschen schneller. Ähm das Opfer Gutes zu tun heißt es. Ja, das Opfer Gutes zu tun. Ja, auch da müssen wir ganz klar unterscheiden. Nämlich in Galater 6, Vers 10, da heißt es: "Lasst uns also, solange wir Gelegenheit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber den Glaubensgeschwistern." Das heißt, wir sollen allen Menschen Gutes tun, aber besonders aber den Glaubensgeschwistern. Wenn ich die Wahl habe zwischen ja einem Ungläubigen und einem Gläubigen, ja, beide brauchen meinen Rasen mehr, dann gebe ich ihn zuerst meinem Glaubensbruder, bevor ich es dem Ungläubigen gebe. Ja, was aber nicht heißt, dass den Ungläubigen nicht helfen sollen. Natürlich sollen wir helfen, sollen Salz und Licht sein für die Gläubigen, aber auch für die Ungläubigen. Salz und Licht sein. Ja, jedem Gutes tun, aber vorrangig unseren Geschwistern in Christus. Ja, und gutes Tun kostet uns manchmal etwas oder kostet uns immer etwas. Ja, und gerade da, wenn wir es nicht tun wollen, wenn der Rasen mir gerade neu gekauft ist und ich selber ih noch nicht mal ausprobiert habe, aber der Nachbar fliegt schon danach, ja, dann wird das wirklich zum Opfer. Da da bin ich geizig, ja, ich habe ihn ja selber noch nicht mal ausprobiert, ja, und jetzt will der Nachtin schon haben. Deswegen heißt es das Opfer Gutes zu tun, ja, Gutes zu tun, aus dem Überfluss zu geben. Wir kennen die die, wie sagt man auf Deutsch, Parabola. Ähm, das Gleichnis. Wir kennen das Gleichnis äh von der der Witwe, die nur ein Pfennig reingetan hat und die anderen, die Pharisäer, die eine Menge reingetan haben. Ja, die einen haben aus Überschuss gegeben, das ist ja leicht zu geben aus Überschuss, ja, aber sie hat wirklich ein Opfer gebracht und hat das gegeben, alles was sie hatte. Ja, und deswegen Gutes zu tun kann auch ein Opfer sein und dann ist es Gott wirklich wohlgefällig. Gutes zu tun aus Überschuss heraus, ja, ist auch was Gutes, aber Gutes zu tun, wo es wirklich zum Opfer wird, das ist Gott wohlgefällig. Und dann haben wir noch das dritte Opfer in unserem Vers, da heißt es das Opfer des Thailands. Ja. Ja, auch Thailand kostet manchmal Überwindung oder können wir auch gerade beim Rasenmeher bleiben. Ja. Ähm 2. Korinther 9, Vers 7, da heißt es: "Jeder gebe, wie er sich im Herzen vorgenommen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott." Wir wissen aus dem Kontext heraus, dass es da um Spendensammlung und so weiter ging für Paulus, für die Missionsreise. Aber ich beziehe jetzt diesen Vers auch auf Gutes tun oder auch auf teilen, ja, Dinge teilen, die jetzt nicht finanziell sind, sondern materiell sind, ja? Ähm und das dann auch wirklich aus frommigen Herzen zu tun und nicht widerwillig, so ist so wie es in diesem Vers eben heißt. Ja, also diese drei Opfer gefallen Gott. Diese drei Opfer sind Gott wohlgefällig, nämlich das Opfer des Lobes, also die Frucht der Lippen, das Opfer Gutes zu tun und das Opfer des Teilens. Und jetzt die Frage, der abschließende Punkt: Gott loben mit Freude oder mit Furcht? Und das ist die Frage. Nämlich in Offenbarung 15 die Verse 2 bis 3 ungefähr, da beschreibt es die Situation von den Erlösten, die vor Gott stehen und das Lied des Mose und des Lammes singen, also die Erlösten. Das sind dann eines Tages wir. Dort werden wir Gott mit Freude und mit Jubel loben. Und auf der anderen Hand haben wir Philipper 2, die Verse 10 bis 11. Da heißt es: "Damit sich im Namen Jesu jedes Knie beuge und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus der Herr ist." Hier haben wir jetzt die erlösten, aber auch die nicht erlösten, weil es heißt jedes. Das heißt, wir werden in einer Situation sein, wo alle Gott loben werden. Ja, einmal die Erlösten und einmal die nicht erlösten. Und Offenbarung 5, Vers 13 zeigt, dass alle Geschöpfe Gott die Ehre geben werden. Also wirklich alle. Und jeder Mensch wird eines Tages anerkennen, dass Jesus der Herr ist. Die Frage jedoch ist, wirst du ihn mit Freude und Dankbarkeit loben, weil du ihm heute schon vertraust oder mit Angst und Furcht, weil er dann vor dir steht und du auf die Knie fällst, weil du die Wahrheit erst erkennst, wenn es wirklich zu spät ist. Die Frage lautet: Wo stehst du? Wirst du Gott mit Freude und Jubel loben, weil du heute die Frucht der Lippen verstanden hast? Also auch in schwierigen Situationen in Loben oder mit Angst und Furcht. Welche Frucht welche Frucht bringt deine Lippen hervor? Klage, Bitterkeit, Jammern und Kritik oder Dankbarkeit, Lob und das Bekenntnis zu Jesus Christus? Ja, lasst uns beten. Herr Jesus Christus, ich danke dir für diesen heutigen Tag, den du geschenkt hast, für die Möglichkeit, dein Wort zu verkündigen. Danke, Herr, dass du uns dein Wort gelassen hast, indem wir forschen dürfen, indem wir lesen dürfen, aus dem wir lernen dürfen, aus dem wir ermutigt werden dürfen. Und wir möchten dich bitten, dass du zu jedem einzelnen von uns sprichst, dass du uns Situationen schenkst, wo wir uns an die Frucht der Lippen erinnern dürfen, wo wir das dann auch hervorbringen dürfen. Herr, du hast gesagt, dass du das Wollen und auch das Gelingen schenkst und dafür möchten wir dich bitten für diese Gemeinde hier, für jeden einzelnen auch für die Leute, die im Livestream sind. Herr Jesus Christus, möchten wir dich bitten, dass du wirklich das Wollen und auch das Gelingen schenkst, nämlich dich zu loben in guten Zeiten wie in schweren Zeiten. Jesus Christus, segne du jeden einzelnen meiner Geschwister hier und auch im Livestream und segne du bitte auch den restlichen Tag in deinem Namen Jesus Christus. Amen. So.