So, warum der Jonathan hier durch die Gemeinde flitzt mit dem Handy in der Hand und die Regine mit dem Laptop sitzt, die ist nicht im Homeoffice, sondern wir machen hier einfach noch mal Übersetzung, ja, für Menschen, die einfach noch nicht so gut sonst der Predigt folgen können, ist ganz aktuell. Haben wir früher schon mal gemacht. Damals noch im Flüstermodus, irgendwo in einer Ecke der Gemeinde in der Heidenheimer Straße. Inzwischen ist die Technik ein bisschen weiter. Insofern muss man sich da jetzt auch noch bisschen einrufen. Vielen Dank, Regine, dass du das machst, voll gut. So, ich warte noch eine Sekunde und dann lese ich euch den Predigttext vor. Der steht in Matthäus 22 und es geht um eine Hochzeit. Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis. Mit Gottes himmlischem Reich ist es wie mit einem König, der für seinen Sohn ein großes Hochzeitsfest vorbereitete. Viele wurden zu der Feier eingeladen. Als alles fertig war, schickte der König seine Diener, um die Gäste zum Fest zu bitten. Aber keiner wollte kommen. Da schickte er andere Diener und ließ den Eingeladenen nochmals ausrichten: Es ist alles fertig, die Ochsen und die Mastkälber sind geschlachtet, das Fest kann beginnen, kommt doch zur Hochzeit. Aber den geladenen Gästen war es gleichgültig. Sie gingen ihrer Arbeit nach. Der eine hatte auf dem Feld zu tun, der andere im Geschäft. Einige wurden sogar handgreiflich, misshandelten und töteten die Diener des Königs. Da wurde der König sehr zornig. Er sandte seine Truppen aus, ließ die Mörder umbringen und ihre Stadt in Brand stecken. Dann sagte er zu seinen Dienern: Die Hochzeitsfeier ist vorbereitet, aber die geladenen Gäste waren es nicht wert, an diesem Fest teilzunehmen. Geht jetzt einfach auf die Landstraßen und ladet alle ein, die euch über den Weg laufen. Das taten die Boten. Und sie brachten alle mit, die sie fanden, böse und gute Menschen. So füllte sich der Festsaal mit Gästen. Als der König kam, um die Gäste zu sehen, bemerkte er einen Mann, der nicht festlich angezogen war. Mein Freund, wie bist du hier ohne Festgewand reingekommen, fragte er ihn. Darauf konnte der Mann nichts antworten. Da befahl der König seinen Knechten: Fesselt ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die tiefste Finsternis, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt. Denn viele sind eingeladen, aber nur wenige sind auserwählt. Guten Morgen, liebe Geschwister. Guten Morgen. Guten Morgen. Ja. Lass uns Gott beten. Herr Jesus, wir stehen vor dir offen in unserem Herzen, Herr. Dein Wort kehrt nicht leer zu dir zurück, sondern bewirkt, wozu du es gesandt hast. Heiliger Geist, wir heißen dich willkommen. Komm [husten][räuspern] und erfülle diesen Raum mit deiner Gegenwart. Amen. [schnauben] So. Ab heute möchte ich in den kommende Woche mit euch über das Thema, "Was ist die Gemeinde?" nachdenken. Was meint ihr, was ist die Gemeinde? Viele Menschen denken, die Gemeinde sei ein Gebäude. [räuspern] Doch wenn die Gemeinde nicht weiter als ein Gebäude wäre, dann hätte sie verschwinden müssen, als viele Kirchengebäude zerstört worden. Aber obwohl Gebäude einstürzten, verschwand die Gemeinde nicht. Andere denken, die Gemeinde sei ein eine Hilfsorganisation, weil sie armen Menschen hilft und Gutes für die Gesellschaft tut. Doch das Wesen der Gemeinde besteht nicht allein darin, Gutes zu tun. Was also ähm ist die Gemeinde wirklich? Die Bibel zeigt uns anhand verschiedene Gleichnisse und der Bilder, was die Gemeinde ist. Das erste Bild, das wir uns heute anschauen wollen, ist das eines Hochzeitsfestes. Im Matthäusevangelium, gerade wir haben gehört, dort sagte Jesus, das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Jesus bezeichnet in unserem heutigen Bibeltext nicht ausdrücklich die Gemeinde selbst als ein Hochzeitsfest. Er vergleicht das Reich Gottes mit einem Hochzeitsfest. Die Gemeinde aber ist eine Gemeinschaft von Menschen, die die Einladung in das Reich eingenommen haben, zusammenkommen, Gottes Gnade und Freude erfahren und diese Freude in die Welt weitergeben. In diesem Sinne können wir die Gemeinde mit einem Hochzeitsfest vergleichen. Warum? Warum also vergleicht Jesus das Reich Gottes mit einem Hochzeitsfest? Weil er uns zeigen möchte, dass die Gemeinde eine Gemeinschaft der Freude ist. Zur Zeit Jesu waren Hochzeitsfeste im Judentum große Freudenfeste. Eine Hochzeit war nicht nur ein Ereignis für Braut und Bräutigam, sondern Familien und Nachbarn kommen zusammen, teilten sich leibliche große Essen miteinander und feiert oft mehrere Tage lang. Woher kam diese Freude? Nicht allein daher, dass es gutes Essen gab und da viele Menschen zusammen kamen. Die Menschen teilen die Freude von Braut und Bräutigam und feierten ihren gemeinsamen Neuanfang. Genauso kommt die Freude der Gemeinde daher, dass Jesus Christus, der uns gerettet hat, bei uns ist. Amen. Das bedeutet nicht, dass wir immer lachen oder fröhlich sein müssen. Natürlich gibt es auch in der Gemeinde Zeiten, in denen wir miteinander trauern und uns in schwierigen Situationen gegenseitig trösten schenken müssen. [räuspern] Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Jesus uns in die Gemeinschaft mit Gott eingeladen und uns wahres Leben und echte Freude geschenkt hatte. Auch das erste Zeichen Jesu geschah auf einer Hochzeit, nämlich bei der Hochzeit in Kana. In Galaterbrief wird nach der Liebe als zweite Frucht des Heiligen Geistes die Freude genannt. Seid ihr Freude? Seid ihr fröhlich? Alle eure Gesichter sind traurig jetzt. [gelächter] [japst] Freude ist eine Frucht, die im Leben eines Christen nicht fehlen darf. Ich glaube, dass die Gemeinde von wahrer Freude erfüllt wird, wenn sie mit dem Heiligen Geist erfüllt ist. Wenn der Heilige Geist und uns wirkt, werde Liebe und Freude erneuerte. Das haben wir bei unserer letzte Woche bei unserer Gemeinde Freizeite erlebt. Im Psalm 122 Vers 1 bekennt David: Von David Ich freute mich, als sie zu mir sagte: Zum Haus Jahwes wollen wir gehen. Er freute sich, als er als er hörte, dass die Menschen gemeinsam zum Haus Gottes gehen wollten, um ihn anzubeten. Ich frage euch, freust du dich, wenn jemand euch sagt: Lasst uns zum Gottesdienst gehen. Machst du dich mit derselben Vorfreude auf dem Weg zum Gottesdienst, wie ein Mensch, die jetzt ein Konzert ihres Lieblingssängers besuchen? Z.B. Mhm. BTS. Kennt ihr BTS? Ja. Ähm. Ich wollte euch sagen, für Küche, wo steht unsere Freude im Gottesdienst oder im Begegnen, miteinander zu haben. In der Welt gibt es vieles, das uns Freude zu versprechen scheinen. Doch die Freude, die uns die Welt schenkt, kann je nach dem Umstände schnell wieder verschwinden. Die Freude aber, die von Gott kommt, trägt uns auch durch schwierigen Zeiten. Wir können dankbar sein, auch wenn wir finanziell nicht gut dastehen. Wir können Gott loben, auch wenn wir krank sind. Und wir können ihm vertrauen, auch wenn die Probleme, die für vor uns noch liegt, noch nicht gelöst sind. Die Gemeinde ist eine Gemeinschaft, in der wir durch Gottes Gnade die Freude immer wieder neu entdecken. Die Königin unserem Bibeltext bereitet für seinem Sohn ein Hochzeitsfest vor und er ließ die Menschen, die er zu dazu einladen wollte, zu diesem Fest einladen. Doch erstaunlicherweise lehnt gerade diejenigen, die zuerst eingeladen worden waren, diese Einladung ab. Trotzdem gab der König nicht auf. Im Verse 4 steht es. Da schickt er noch einmal Diener los und er ließ den eingeladenen sagen, "Das Festmahl ist angerichtet. Alles ist bereit. Beeilt euch und dann kommt." Der König hatte bereits alles vorbereitet. Nun mussten die Eingeladenen nur noch kommen und sich gemeinsam freuen. Es ist erstaunlich, dass der König sie überhaupt noch einmal einlädt. Er hätte in seiner Position als König einfach einen Befehl erteilen können. Doch stattdessen schickt er seine Diener erneuert zu den Menschen und lädt sie noch einmal ein. Das Bild des Königs in diesem Gleichnis lädt uns an auch uns an Gottes Gnade denken, die er uns entgegenbringt. Gott hat für uns den Weg zur Rettung vorbereitet. Durch das Evangelium lädt er uns zum Fest seines Reiches ein. Auch wenn wir seine Einladung nicht von Anfang an freudig gefolgt sind, hat Gott uns immer wieder eine neue Gelegenheit gegeben. Er hat Menschen zu uns geschickt, durch die wir das Evangelium hören könnte. Durch sein Wort hat er an unserem Herz geklopft und auf vielfältige Weise hat er uns zu sich gezogen. Wir sind nicht eingeladen worden, weil wir besonders wertvoll gewesen wären oder diese Einladung verdient hätten. Wir sind eingeladen worden, weil Gott uns wertschätzt und uns liebt. Das ist Gnade. Das ist die Gnade. Wenn wir uns daran erinnern, wie lange Gott auf uns gewartet hat, dann können auch die Menschen, die Gott noch nicht kennen, nicht so leicht aufgeben. Warum lehnt sie die Einladung des Königs ab? Im Verse 5, ich lese, doch sie kümmerten sich sie überhaupt nicht darum. Der eine hatte auf dem Feld zu tun. Der andere im Geschäfte. Der eine ging auf seinem Veracker. Der andere kümmert sich hier um sein Geschäfte. Es ist nicht falsch zu arbeiten und das eigene Lebensunterhalt zu verdienen. Gott möchte, dass wir die Aufgabe, die er uns vertraut hat, gewissenhaft erfüllen. Das Problem war, dass diese Dinge wichtiger geworden waren als die Einladung Gottes. Er fehlt ihnen nicht einfach an Zeit. Sondern sie gaben der Einladung des Königs keinen wichtigen Platz in ihrem Leben. Es geht es oft genauso. Wir alle haben viel zu tun. Doch letztlich geht es nicht nur darum. Wie viel Zeit wir haben. Sondern darum. Was uns wirklich wichtig ist. Das tiefere Problem liegt nicht in unserem vollen Terminkalender. Sondern in unserem Herzen. Liebe Geschwister. Kennt wir das nicht auch aus unserem Leben? Manchmal werden andere Dinge wichtiger als der Gottesdienst. Das Gebet. Das Lesen von Gottes Worte. Und manchmal schieben wir Gottes Luft zu dem zum Dienst immer wieder auf. Natürlich haben wir auch Verantwortung für unsere Familie und der unsere Arbeit. Doch wenn Gott immer wieder an die letzte Stelle lügt, sollten wir unsere Prioritäten überprüfen. Gott zu lieben bedeutet nicht nur, es mit Wort zu bekennen, sondern ihm durch unsere Zeit und unsere Leben zu zeigen, wie wichtig er uns ist. Fragen wir uns heute ehrlich, ist Gott wirklich der Wichtigste in meinem Leben oder bleibt für ihn immer weniger Platz? Gottes Einladung gilt uns auch heute. Die Menschen in unserem Bibeltext lehnt nicht nur die Einladung des Königs ab, sondern nahmen auch seine Diener nicht ernst. Sie packten die Boten, misshandelten sie und brachten sie um. Warum kam es dazu? Sie hatten nicht erkannt, wie kostbar die Einladung des Königs waren. Sie wussten nicht, was für eine große Ehre es war, an dem Fest teilnehmen zu dürfen, dass der König für sie ausgerichtet hatte. Manchmal geschieht es, dass wir etwas gerade deshalb gering schätzen, weil wir es so leicht bekommen können. Wir wir messen teure teurere Dinge einen Hochwert, weil während wir Dinge, die uns geschenkt werden, kaum Beachtung schenken. Nicht, dass äh das ist natürlich ist nicht alles, was teuer ist, automatisch gut. Und nicht alles, was kostenlos ist, kostenlos ist, deshalb fühle ich unbedenklich. Aber eines dürfen wir nicht vergessen. Nur weil wir etwas geschenkt bekommen, bedeutet das nicht, dass es weniger wertvoll ist. Genauso ist es mit dem Evangelium. Gott hat uns die Rettung als Geschenk gegeben. Wir müssen dafür weder Geld bezahlen, noch sie uns durch viele Taten verdienen. Jesus Christus ist jetzt für uns am Kreuz gestorben und auferstanden. Wir nehmen diese Gnade im Glauben an. In Epheserbrief Kapitel 2, Vers von 8 bis 9. Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben. Dazu habt ihr selbst nicht getan. Es ist Geschenk, Gottes Geschenk. Nicht euer eigenes Werk. Die Rettung ist Gottes Geschenk. Doch manchmal denken Menschen, wenn die Rettung kostenlos ist, kann sie ja nicht so besonders wertvoll sein. Aber liebe Geschwister, Gottes Gnade ist nicht deshalb kostenlos, weil sie billig wäre. Sie ist so kostbar, weil wir den Preis dafür niemals selbst hätten bezahlen können. Deshalb hat Jesus diesen Preis für uns bezahlt. Jesus hat am Kreuze die Strafe für unseren Sünde auf sich genommen. Das Problem von Sünde und Tod, das wir selbst niemals hätten lösen können, hat Gott durch Jesus Christus für uns gelöste. Deshalb ist das Evangelium kein billiges Geschenk, dass wir auf leicht die leichte Schulter nehmen dürfen. Es ist Gottes wunderbare Gnade, die uns neues Leben schenkt. Wir dürfen seine Gnade niemals als selbstverständlich betrachten. Vielmehr sollen wir jeden Tag in Dankbarkeit leben. Gott, wer bin ich, dass du mich so sehr liebst? Gott, wer bin ich, dass ich diese wunderbare Einladung zur Rettung erhalten habe? Ich wünsche mir, dass diese Dankbarkeit in uns neu lebendig werde. Der König richtet sein Gericht über diejenigen, die seine Diener abgelehnt und misshandelt haben. Dann gibt er seinen Dienern neuen einen neuen Auftrag. Sie sollen auf die Straße gehen und alle Menschen zum Hochzeitsfeste einladen. Die Diener gehorcht und bringen alle mit, die sie finden, Böse und Gute gleichermaßen. Er füllt sich der Hochzeitssaal mit Gäste. Hier entdecken wir Gottes Herzen. Seine Gnade kennt keine Grenzen. Das Evangelium von Jesus Christus wurde nicht nur den Juden, sondern auch den Heiden verkündigte. Auch bei uns. Unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Herkunft lädt Gott Menschen in sein Reich ein. Auch wir dürfen zu ihm kommen. Nicht, weil wir besser sind als andere, sondern allein aus seiner Gnade. Deshalb sollen auch wir andere Menschen nicht vorschnell beurteilen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen in Liebe zu begegnen und ihnen das Evangelium weiterzugeben. Denn wir wissen nicht, wer Gottes Einladung einnehmen wird. Gott allein kann die Herzen verändern. Vielleicht warten auch in unserem Umfeld Menschen auf diese Einladung. Wen möchte Gott durch sie uns einladen? Beim zweiten Alpha-Treffen in der vergangenen Woche hat eine Frau Jesus als ihren Herrn angenommen. Schon eine Woche später, also beim dritten Alpha-Treffen in dieser Woche, hat sie ihre Schwester mitgebracht. Nachdem sie zum Glauben an Jesus gekommen waren, erzählte sie ihre Schwester davor, davon und lud sie zum Alpha Kurs ein. Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich dafür bin. Für manche ist Alpha vielleicht einfach so denken, ein Abend am Donnerstag, an dem man gemeinsam isst und miteinander ins Gespräch kommt. Doch genau dort hat Gott das Herz einer Frau geöffnet und sie zu Jesus geführt. Liebe Geschwister, wenn wir jemanden einladen, ein Essen vorbereiten, Personen zuhören und für sie beten, dann ist das keineswegs keine Kleinigkeit. Wir können das Herz eines Menschen nicht verändern, aber wir können Werkzeuge sein, durch die Gottes Einladung anderen Menschen erleichtern. Nun führt uns das Gleichnis Jesu zu eines eine Szene, die nicht ganz leicht zu verstehen ist. Der König hatte alle Menschen, denen seine Diener auf der Straße begegneten, zum Hochzeitsfest eingeladen. Dabei machte er keine Unterschied zwischen guten und bösen Menschen. Doch als der König die Gäste betrachtete, entdeckte er einen Mann, der keine Hochzeitsgewand trug. Er sagt zu ihm: "Mein Freunde, wie willst du überhaupt ohne Festgewand hier reingekommen?" Aber er wusste keine Antwort darauf. Schließlich wurde er aus dem Festsaal hinausgeworfen. Die Geschichte endet also nicht damit, dass jemand die Einladung des Königs angenommen hatte. Von den Menschen, die zum Fest genommen gekommen waren, wurde auch erwartet, dass sie der Einladung des Königs angemessen begegneten. Das zeigte sich darin, dass sie ein Hochzeitsgewand trugen. Der Bibeltext erklärte nicht ausdrücklich, was der Hochzeitsgewand bedeutete. Wir können es jedoch mit einem Leben verbinden, dass Gottes Gnade angemessen beantwortete. In Offenbarung Kapitel 19 Vers 8 steht Ah, das noch nicht. [schnauben] Viel und dort steht viel ist das reine Leinengewand Leinengewand als die gerechten Taten der Heiligen beschrieben. Die gerechten Taten der Heiligen. Das bedeutet nicht, dass wir uns durch unser Verhalten die Rettung verdienen können. Vielmehr sollen weil Menschen, die die Gnade Jesu Christi im Glauben angenommen haben, Früchte der Umkehr, der Liebe, des Gehorsames und der Heiligung sichtbar werden. Deshalb vielleicht es nicht aus, einfach nur eine Gemeinde zu besuchen. Entscheidende ist, dass wir die Gnade des Kreuzes Jesu Christi im Glauben annehmen und ein Leben führen, dass diese Gnade entspricht. Die Gnade lädt uns nicht nur in Reich Gottes ein, sondern sie verändert uns auch. Das ist der Unterschied zwischen dem Besuch einer Gemeinde und der wirklich Zugehörigkeit zum Gottesreiche. Die Gemeinde müsse diese Wahrheit klar vermitteln. Nicht jeder Mensch wird automatisch gerettet, nur weil er die Gemeinde in eine Gemeinde besuchte. Bevor wir uns fragen, ob wir zur Gemeinde gehören oder wie lange schon Gemeindemitglieder sind, sollten wir uns eine wichtigere Frage stellen. Habe ich die Botschaft von Jesus im Glauben angenommen und bin ich von Neuem geworden? Lebe ich im Vertrauen auf seine Gnade und verändert diese Gnade nach und nach mein Leben? Es ist ein unvorstellbar großes Geschenk, dass wir durch die Jesu Gnade gerettet worden sind und das Gottes Volk Volk gehören. Jetzt hier heißt es selig sind die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind und er sprach zu mir dieses sind wahrhaftige Worte Gottes. Wer wird hier selig? Wer darf sich glücklich nennen? Wir denken oft, dass jemand besonders gesegnet ist, wenn er eine gute Arbeitsstelle findet oder viel Geld verdient. Natürlich sind auch das Gründe zur Dankbarkeit. Aber der größte Segen ist durch Kreuz Jesu gerettet zu sein und am Hochzeitsmahl des Lammes, des Jesus teilnehmen zu dürfen. Selbst wenn alles in dieser Welt vergeht oder unsere Zeit hier zu Ende geht, haben wir die Hoffnung für für immer mit unserem Herrn zu leben. Für immer. Welchen größeren Segen könnte es geben? Weil wir durch die Gnade Jesu zusammen gekommen sind, dürfen wir Freude erleben. Weil wir durch Gnade Jesu zusammen gekommen sind, wirkt unter uns eine heilige Kraft und wir können für diese Gnade an andere Menschen weitergeben. Liebe Geschwister, die Gemeinde ist eine Hochzeitsfeste. Es ist ein Freudenfeste, zu dem Gott uns eingeladen hat, weil er uns zuerst geliebt hatte. Wir sind ja nicht hier, weil wir es verdient hätten, sondern weil Jesus Christus uns seine Gnade zu sich gerufen hat. Darum lasst uns diese Gnade niemals als selbstverständlich betrachten. Lasst uns Gott mit Freude antworten und ein Leben führen, das seiner Gnade entspricht. Und dann lasst uns die Freude dieses Festes nicht nur für uns selbst behalten, sondern auch unsere Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden, die Gott noch nicht kennen, die Einladung zum Evangelium weitergeben. Wir sind aus Gnade eingeladen worden. Jetzt wollen auch wir andere in Liebe einladen. Die Gemeinde ist ein Hochzeitsfeste, eine ein Gnadefeste, zu dem Gott uns gelupfen hat, und ein Freudenfeste, dessen Einladung wir in die Welt hinaustragen sollen. Amen. Lasst uns beten. [räuspern] Lieber Vater, danke für deine Einladung. Wir haben diese Gnade nicht verdient, sondern empfangen sie allein durch sie deine Liebe, deine Gnade. Herr Jesus, danke, dass du am Kreuz für unsere Schuld gestorben bist. Dass wir auf das ewige Hochzeitsmahl bei dir hoffen dürfen. Herr, hilf uns, nicht nur äußerlich zur Gemeinde zu gehören, sondern dir von Herzen zu vertrauen und aus deiner Gnade zu leben. In Jesu Namen. Amen. Ja.