Genau. Ich lese Erster Mose 6, 13 bis 22 nach Luther. Da sprach Gott zu Noah: "Alles Fleisches Ende ist vor mich gekommen, denn die Erde ist voll Frevels von ihnen, und siehe da, ich will sie verderben mit der Erde. Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech und inwendig und auswendig. Und mache ihn also: 300 Ellen sei die Länge, 50 Ellen die Weite und 30 Ellen die Höhe. Ein Fenster sollst du da daran machen oben an, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in eine Seite setzen, und er soll drei Böden haben, einen unten, den anderen in der Mitte, den dritten in der Höhe. Denn siehe, ich will eine Sintflut mit Wasser kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin ein lebendiger Odem ist unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen. Aber mit dir will ich einen Bund aufrichten und du sollst in den Kasten gehen mit deinen Söhnen und deinem Weibe und mit deiner Söhne Weibern. Und du sollst in den Kasten tun allerlei Tiere von allem Fleisch, je ein Paar Männlein und Weiblein, dass sie lebendig bleiben bei dir. Von den Vögeln nach ihrer Art und von dem Vieh nach seiner Art und von allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Von denen allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, dass sie leben bleiben. Und du sollst allerlei Speise zu dir nehmen, die mich die man isst und sollst sie bei dir sammeln und sie dir und ihnen zur Nahrung da sein. Noah tat alles, was ihm Gott gebot. Zu groß. [gelächter] Einen guten Morgen, liebe Geschwister. [räuspern] Guten Morgen. Ich freue mich, euch zu sehen, so wie ich hier fast voll ist. Ähm, lasst uns kurz beten. Herr Jesus, wir stehen vor dir. Öffne unsere Herzen, Herr. Heiliger Geist, wir heißen dich willkommen. Komm und erfülle diesen Raum in deine Gegenwart. Diese Raum und du vier gehören zu dir. Im Namen Jesu, Amen. Amen. So. Seit letzte Woche beschäftigen wir uns mit dem Predigtreihe, was ist Gemeinde? Letzten Sonntag ging es um das Thema, Gemeinde ist wie ein Hochzeitsfest. Heute beschäftigen wir uns mit dem zweiten Thema, Gemeinde ist wie eine Arche. Ihr kennt doch alle die Geschichte von Noah, gell? Ja. [gelächter] Ich habe diese gell gelernt. Nochmal. [gelächter] Normalerweise diese Situation, ihr kennt alle oder? Bisher so gemacht, aber heute, gell? Ja. [gelächter] [japst] Als Gott die Welt durch die große Flut richtete, wurde Noah und seine Familie in der Arche vor dem Tod bewahrt. Doch welche Bedeutung hatte diese Arche für uns heute? Was können wir dadurch über die Gemeinde lernen? Darüber wollen wir heute gemeinsam nachdenken. In 1. Mose Kapitel 6 wird uns beschrieben, wie verdorben die Welt damals war. Gott hat gesehen, dass die Bosheit der Menschen so groß geworden war, oder dass all ihre Gedanken, Wünsche und Absichten ständig von Böse geprägt waren. Die Sünde zeigt sich nicht nur im äußeren Verhalten. Auch die Herzen und die Gedanken der Menschen waren voller Bosheiten. Im Vers 11 heißt es, die Erde aber verdarb vor Gott und erfüllt sich mit Verbrechen. Das Wort Verbrechen, das in der Lutherbibel, wie Martin gelesen hat, mit Frevel wiedergegeben, meint hier nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch Unrecht und Unterdrücken. Die Menschen hatten sich von Gottes Willen abgewandt. Die Starken unterdrückten die Schwachen. Aber liebe Geschwister, wie ging es Gott, als er diese Welt sah? Im Vers 6 lesen wir, Jahwe war es leid, den Menschen auf die Erde gemacht zu haben und es schmerzte ihn bis ins Herz. Gott ist die Sünde nicht gleichgültig. Er hat uns nach seinem Bilde geschaffen, damit wir in Gemeinschaft mit ihm leben. Doch die Menschen wandten sich von ihm ab und begannen einander zu verletzen. Als Gott sah, wie seine Schöpfung durch die Sünde zugrunde ging, erfüllte ihn das mit tiefem Schmerzen. Wie sieht unsere Welt heute aus? Wissenschaft und Technik haben große Fortschritt gemacht. Unser Leben ist viel bequemer geworden. Aber sind dadurch auch die Herzen der Menschen besser geworden? Nein. Im Gegenteil. Wir erleben immer noch Gewalt, Hass und Ungerechtigkeit. Wie sollen wir als Christen in der solcher Welt leben? In unserem heutigen Bibeltext begegnen wir einem Mann, der uns darin ein wichtiges Vorbild ist, namens Noah. Im Vers 8 lesen wir, "Aber Noah fand Gnade vor dem Herrn." Noah fand Gnade vor dem Herrn. Ich finde das kleine Wort aber ist hier ganz besonders wichtig. Die Welt war voller Sünde. Die Menschen hatten sich von Gott abgewandt und lebten nach ihren eigenen Vorstellungen. Aber Noah war anders. Warum? War Noah vielleicht ein außergewöhnlicher Mensch? War er moralisch vollkommen? Nein. Noah fand Gnade vor dem Herrn. Im Vers 9 steht es, "Noah war ein gerechter Mann. Seine Zeitgenossen fanden nichts Tadelnswertes an ihm. Er lebte beständig mit Gott." Das bedeutet nicht, dass Noah vollkommen und ohne Sünde war. Er blieb Gott auch in einer verlorenen Mensch die verlorenen Welt treu gewesen treu. Was Noah besonders macht war sein Leben in enger Gemeinschaft mit Gott. Genau das gilt auch für unsere Gemeinde. Wir gehören nicht zur Gemeinde, weil wir bessere Menschen sind als andere, sondern Gott hat uns aus seiner Gnade berufen, in dieser Welt anderes zu leben. Wenn die Welt nur ihre eigenen Wünsche folgt, wollen wir uns an Gottes Worte orientieren. Wenn Menschen mit Hasse reagieren, wollen wir mit Liebe antworten. Wenn andere nur ihren eigenen Vorteil suchen, wollen wir auf unsere Mitmenschen achten und ihnen dienen. Natürlich gelingt uns das nicht immer. Auch wir machen Fehler und scheitern, aber Gott gibt uns nicht auf. Die Gemeinde ist kein Ort, an dem sich die vollkommenen Menschen versammeln. Sie ist eine Gemeinschaft von Menschen, die durch Gottes Gnade Schritt für Schritt verändert werden. So wie Noah mit Gott lebte, sind dann auch wir dazu berufen, mitten in dieser Welt mit Gott zu leben. Wer mit Gott lebt, hört auf sein Wort und gehorchte ihm. Eines Tages gab Gott Noah einen ungewöhnlichen Auftrag. Mach dir eine Arche aus Tannenholz. Im Räume sollst du die Arche teilen und sie innen und außen mit Pech überziehen. Gott befahl Noah, eine Arche zu bauen. Könnt ihr euch vorstellen, was für eine gewaltige Aufgabe das war? Gott gab ihm genaue Anweisungen. Die Arche sollte etwa 150 m lang und 25 m breit und 15 m hoch sein. Für die damaligen Zeit war das ein unvorstellbar großes Schiff. Interessanterweise lautet das hebräische Wort für Arche Tewa. Dasselbe Wort wird auch für das Schiff Schilfkästchen verwendet, in das der kleine Mose gelegt wurde. Natürlich waren die beiden Tewa unterschiedlich groß. Doch sie hatten etwas Wichtigeres gemeinsam. Beiden, die beiden Tewa, dazu dienen, Leben vor dem tödlichen Gefahr des Wassers zu schützen. Und beiden hatten weder Segel noch Lüde. Was geschieht mit ihnen? Das Schilfkästchen mit Mose wurde von der Tochter des Pharaos gefunden. Noahs Arche blieb in der gewaltigen bewahrt, bis sie schließlich auf dem Gewerk Ararat zur Ruhe kam. Es war Gott, der ihr Leben bewahrt und es sie führte. Amen. Noah musste nicht wissen, wohin die Arche treiben würde. Seine Aufgabe war es, sie nach Gottes Anweisungen zu bauen. Was er brauchte, waren keine besondere Erkenntnisse in der Schifffahrt, sondern einen Glauben, der Gottes Wort vertraute. Aber versetzt sich einmal in Noahs Lage. Wie schwierig muss es gewesen sein, eine so riesige Arche zu bauen? Er braucht gewaltige Mengen an Holz, viel Zeit und Arbeitskraft. Vor allem Noah hatte die Flut, von der Gott gesprochen haben, noch nie erlebt. Wie reagierte Noah darauf? Im Vers 22 lesen wir: "Noah macht alles genauso, wie Gott es ihm befohlen hatte." Er macht alles genauso. Ist das nicht erstaunlich? Im Hebräerbrief Kapitel 11, Vers 7 steht: "So, hier wird sein Glaube so beschrieben: Aufgrund des Glaubens baute Noah eine Arche zur Rettung seiner Familie. Er gehorchte die göttliche Weisung in ehrfürchtiger Scheu, obwohl von dem angedrohte Unheil noch ein nichts zu sehen war. Ja. Obwohl noch nichts zu sehen war. Noah hatte die Flut noch nicht gesehen. Er wusste auch nicht, wann und du wie sie kommen würde. Aber er glaubt Gottes Wort und handelt danach. Genau das ist Glaube. Wir denken oft, dass wir zuerst alles verstehen müssen, bevor wir wir Gott gehorchen können. Vielleicht sagen wir: "Herr Gott, zeig mir zuerst, wie alles ausgehen wird, dann werde ich dir gehorchen." Aber so funktioniert der Glaube nicht immer. Manchmal bedeutet Glauben einen Schritt nach vorne zu gehen, obwohl wir den weiteren Weg noch nicht zu sehen können. Die Bibel sagt uns nicht genau, wie lange Noah für den Bau der Arche brauchte. Traditionelle wird angenommen, dass es 120 Jahre waren. Eins ist jedoch sicher, diese Aufgabe erfordert viel Zeit, Mühe und Geduld. Vielleicht fragten ihn die Menschen: "Hey Noah, was für eine Flut soll denn kommen? Das Wetter ist so wunderbar. Bist du verrückt?" Doch Noah ließ nicht von seinem Auftrag abbringen. Auch Einsamkeit, Schwierigkeit und Ungeduld gehören zum Weg des Glaubens. Manchmal beten wir und haben das Gefühl, dass Gott unsere Gebete nicht erhört. Manchmal begegnen wir anderen Menschen mit Liebe und werden dafür sogar verletzt. Dann werden wir müde und fragen: Gott, wie lange soll ich noch warten? Aber denkt an Noah. Obwohl er noch nicht sehen konnte, vertraute er Gottes Wort, blieb gehorsam. Glaube bedeutet, an Gottes Treue festzuhalten, auch wenn wir nicht wissen, wie alles ausgehen wird. Und genau so auch die Gemeinde leben. Natürlich braucht eine Gemeinde gute Pläne, Strukturen und Weisheit. Aber wichtiger ist eine andere Frage. Nicht zuerst: Was wollen wir? Sondern: Was will Gott von uns? Was ist Gottes Willen? Wenn Gott uns sagt, dass wir einander lieben sollen, dann sollen wir einander lieben. Wenn Gott er Gott uns auffordert zu vergeben, dann sollen wir uns um Vergebung bemühen. Wenn er uns beauftragt, das Evangelium weiterzugeben, dann sollen wir auch das tun. Die Gemeinde ist keine Gemeinschaft, die wir einfach nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten. So wie Noah die Arche im Gehorsam gegenüber Gottes Wort baute, sollen auch wir unsere Gemeinde im Gehorsam gegenüber Gottes Wort aufbauen. Gott gab Noah genaue Anweisungen für den Bau der Arche. Nach Vers 14 sollte er sie innen und außen mit Pech abdichten. Das Pech sollte verhindern, dass Wasser eindrang. Aber hier gibt es etwas Interessantes. Das hebräische Wort für Pech lautet Koffer. Und das Verb für überziehen oder abdichten heißt Kaffer. Beide Wörter gehören zur selben Wortwurzel. Interessanterweise wird das Verb Kaffer an anderer Stelle der Bibel auch im Zusammenhang mit Sühne schaffen verwendet. Sühne schaffen. So wie die Arche durch das Pech vor dem Wasser geschützt wurde, so finden wir durch Jesus Christus, durch sein Blut am Kreuz Rettung vor Sünde und Tod. Außerhalb der Arche tobten die Wassermassen. Doch die Menschen in der Arche waren geschützt, weil Gott selbst einen Weg zur Rettung geschaffen hatte. Genauso rettet Jesus uns aus der Macht der Sünde und des Todes. Das Blut Jesu Christi reinigte uns vor alle Sünde. Er ist das Fundament der Gemeinde. Er ist Fundament unserer Gemeinde. Liebe Geschwister, schauen wir auf die vergangene 2000 Jahre Kirchengeschichte zurück. Wie viele Machthaber haben die Gemeinde Jesu verfolgt? Wie viele Christen mussten wegen ihres Glaubens leiden und sogar sterben? Und trotzdem ist die Gemeinde nicht verschwunden. Warum nicht? Weil Jesus Christus selbst seine Gemeinde bewahrte. Das Leben der Gemeinde hängt nicht von einem Gebäude oder den Fähigkeiten einzelner Menschen ab. Das Leben der Gemeinde hängt nur allein in Jesus Christus. Bevor die Großflut begann, gingen Noah und seine Familie und die Tiere in die Arche. Dann schloss Jahwe hinter ihm, hinter Noah zu. Noah hatte die Arche gebaut und er und seine Familie waren hineingegangen. Aber wer schloss am Ende die Tür? Es war Gott selbst. Es war Gott, der Noah und seine Familie bewahrte. Natürlich nicht die Gemeinde rettet selbst rettet uns, sondern Jesus Christus. Wir werden nicht gerettet, weil nur weil wir zum Gottesdienst kommen, sondern durch den Glauben an Jesus Christus. Unter die Menschen, die durch die ihn gerettet wurden und gemeinsam im Glauben leben, bilden die Gemeinde. Aber wie sollen wir in diese Gemeinschaft hier miteinander leben? Wie? Stellen wir uns einmal das Leben in der Arche vor. Dort waren ja nicht nur Menschen, sondern auch viele verschiedene Tiere. Vielleicht große Elefanten, Igel mit ihren spitzen Stacheln, Pfauen mit den wunderschönen Federn, Maulwürfe, Kaninchen und viele andere Tiere. Alle diese Tiere mussten viele Monate lang auf engem Raum miteinander leben. Sie mussten gefüttert werden und der Mist musste beseitigt werden. Bestimmt gab es viel Lärm und unangenehme Gerüche. [schnauben] Das Leben in der Arche, die auf dem Wasser hin und her schwanken waren, sicherlich nicht immer angenehm. Aber wenn ich mir dieses Szene vorstelle, muss ich an unsere Gemeinde denken. Ist es bei uns nicht ähnlich? In unserer Gemeinde kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Ja, wirklich sehr unterschiedliche Menschen. Wir sind unterschiedlichen Alters, haben verschiedene Charaktere, Denkweisen und Lebenserfahrungen. Manche sind ruhig und zurückhaltende und andere lieb Haupt und offen. Manche sagen direkt, was sie denken. Anderen fällt es schwer, ihre Gedanken auszudrücken. Manchmal verstehen wir einander nicht. Vielleicht sagen wir etwas in guten Absichten, aber der andere fühlt sich verletzt. Wie reagieren wir dann? Vielleicht denken wir, "Warum ist dieser Mensch nur so?" Oder sogar, "Wenn diese Person nicht in unserer Gemeinde wäre, hätten wir viel mehr Frieden." [gelächter] [japst] Habt ihr vielleicht auch schon so einmal gedacht? Ich hoffe nicht, aber [gelächter] ja. Aber eines dürfen wir nicht vergessen, die Gemeinde ist keine Gemeinschaft vollkommener Menschen, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die alle Gottes Gnade bedürfen. Alle Gottes Gnade auch brauchen. So wie ich meine, so wie ich meine Schwäche habe, haben auch andere ihre Schwächen. So wie andere mich verletzt haben, habe ich auch vielleicht ich jemanden verletzt. Und trotzdem hat Gott uns zuerst geliebt und uns durch Jesus Christus vergeben. Sollten wir dann nicht auch so miteinander umgehen? In Epheserbrief Kapitel 4, Vers 32 lesen wir: "Seid vielmehr umgänglich und hilfsbereit. Vergebt euch gegenseitig, weil Gott auch euch durch Christus vergeben hat." Liebe Geschwister, was ist das Geheimnis einer Gemeinde, die in Einheit lebt? Dass alle dieselbe Meinung haben? Dass alle einen ähnlichen Charakter bekommen? Nein. Das Geheimnis liegt darin, dass wir trotz unserer Unterschiede gemeinsam auf Jesus Christus schauen und einander lieben. So wie Gott mit mir geduldig hat, auch ich auch mit anderen geduldig haben. So wie Gott mir vergeben hat, soll auch ich anderen vergeben. Und so wie Gott mich nicht aufgegeben hat, soll auch ich andere Menschen nicht so schnell aufgeben. Unsere Unterschiede müssen keine Schwäche sein, im Gegenteil. Gott baut seine Gemeinde gerade durch Menschen mit unterschiedliche Gaben auf. Die einen dienen durch Gebet, anderen durch Musik, manche kümmern sich um die Kinder. Andere besuchen die Menschen, die Hilfe brauchen. Wieder andere dienen still im Hintergrund. Wenn wir gemeinsam dem Herrn dienen, wird die Gemeinde als der Leib Christi aufgebaut. Ich wünsche mir, dass unsere Unterschiede nicht zu Spaltung führen, sondern uns erkennen lassen, wie sehr wir einander brauchen. Aber warum hat Gott seine Gemeinde überhaupt in diese Welt gestellt? Geht es nur darum, gemeinsam Gottesdienst feiern und einander zu lieben? Natürlich ist das Wichtige. Aber die Gemeinde hat noch einen entscheidenden Auftrag. Sie soll der Welt das Evangelium von Jesus Christus verkünden. Denken wir noch einmal an Noah. Noah hatte ihn vor vor dem kommenden Gericht gewarnt. Noah vertraute Gottes Wort und gehorchte ihm. Im 2. Petrus Kapitel 2, Vers 5 wird Noah als Verkündiger der Gerechtigkeit ähm Gerechtigkeit bezeichnet. Verkündiger der Gerechtigkeit. Mitten in der Welt voller Sünde lebt Noah nach Gottes Willen und verkündet die Gerechtigkeit Gottes. Gott ist heilig und wird die Sünde richten. Aber er hat noch Geduld mit uns, denn er will nicht, dass irgend jemand ins Verderben geht, sondern dass alle umkehren zu ihm. Seine Geduld bedeutet nicht, dass das Gericht niemals kommen wird. Die Bibel sagt uns deutlich, dass wir alle eines Tages vor Gott stehen werden. Gerade deshalb brauchen wir das Evangelium. Und gerade deshalb soll die Gemeinde das Evangelium weiterzugeben. Evangelisation bedeutet nicht einfach, möglichst viele Menschen in die Gemeinde zu bringen. Sie bedeutet, den Menschen den Zug zu Jesus zu zeigen. Wir können niemanden zum Glauben zwingen, aber wir können die Liebe Gottes weitergeben, die wir selbst erfahren haben. Liebe Geschwister, in unserem Umfeld gibt es viele Menschen, die Jesus noch nicht kennen. Manche leiden unter den Lasten ihres Lebens, andere sind einsam oder haben ihre Hoffnung verloren. Wir sollen ihnen zeigen, wo sie wahre Hoffnung finden können. Und diese Hoffnung ist Jesus Christus. Jesus ist für unsere Schuld, unsere Sünde am Kreuz gestorben. Durch seine Auferstehung hat er die Macht des Todes besiegt. Und allen, die an ihn glauben, verspricht er das ewige Leben. Die Gemeinde soll ein Ort sein, an dem verlassene Menschen Trost finden, einsame Menschen Liebe erfahren und der Menschen, die weit von Gott entfernt sind, in Jesus Christus neues Leben entdecken. Liebe Geschwister, Noah's Arche war von außen wahrscheinlich keine besonders schönes Schiff. Aber in dieser Arche war gab es etwas, das viel wichtiger war als anders andere alles andere. Gottes rettende Gnade. Gottes rettende Gnade. Auch unsere Gemeinde hat, wenn man sie mit am Augen der Welt betrachtet, viele Schwächen. Aber Jesus Christus ist mit unter uns. Und Gott wirkt durch uns, die an ihn glauben, durch seine Gemeinde. Es gibt nichts Wichtiges in dieser Welt als durch den Glauben an Jesus Christus gerettet zu werden. Jesus ist die einzige Hoffnung auf Rettung für diese Welt. Und die Gemeinde soll ein Zeichen dieser Hoffnung sein. Deshalb hat Gott uns berufen, das Evangelium der Rettung in die Welt hinauszutragen. Darum ist die Gemeinde eine Arche der Rettung. Amen. Lasst uns beten. Himmlischer Vater, wir danken dir, dass du uns durch Jesus Christus gerettet und dazu deiner Gemeinde berufen hast. Hilfe uns sehr, wie Noah auf deinem Wort zu hören und dir zu vertrauen, auch wenn wir nicht alles verstehen. Herr, lasse unsere Gemeinde ein Ort sein, an dem deine Liebe sich verwirkt, sich verwirkt, Herr, und der Menschen Hoffnung und neues Leben in dir finden. Im Namen Jesu. Amen.